5,3 Millionen HIV-Infizierte hatten im vergangenen Jahr Zugang zu medizinischen Diensten. Das ist eine Verbesserung. Aber vom angestrebten universellen Zugang zur Behandlung ist die Welt noch weit entfernt.
Die Versorgung von HIV-Infizierten und Aidskranken in armen Ländern hat sich 2009 verbessert, aber sie ist noch weit von dem angestrebten universellen Zugang zur Behandlung entfernt.
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In Swasiland nimmt ein HIV-Infizierter Tabletten zur Behandlung der Infektion. Immer mehr Menschen haben Zugang zu medizinischer Versorgung. Aber der angestrebte universelle Zugang zur Behandlung ist noch lange nicht erreicht. (© dpa)
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Weltweit hatten im vergangenen Jahr 5,3 Millionen Betroffene Zugang zu medizinischen Diensten, berichteten am Dienstag die Weltgesundheitsorganisation und zwei weitere UN-Gremien in Genf.
Das entspricht 36 Prozent der Patienten, acht Prozentpunkte oder 1,2 Millionen Menschen mehr als 2008.
Von den infizierten Schwangeren konnte erstmals mehr als die Hälfte eine Behandlung bekommen, um die Übertragung des Virus auf das Kind zu verhindern. Allerdings schwanken die Zahlen stark von Land zu Land.
Die UN definieren die Versorgung von mindestens 80 Prozent der Betroffenen als universellen Zugang zur Therapie.
Das schaffen bei erwachsenen Infizierten acht, bei Kindern 14 und bei Schwangeren 15 Staaten mit niedrigem oder mittleren Einkommen. Die EU-Mitglieder Lettland, Litauen, Slowakei und Bulgarien lagen in den Kategorien jeweils unter dem Anspruch der UN.
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(SZ vom 29.09.2010/mcs)
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