Doch kein Schweineversuch: Das Forschungsprojekt, bei dem Schweine lebend unter Schnee begraben werden sollten, ist endgültig eingestellt.
Tiroler Forscher haben den Tierversuch endgültig aufgegeben, bei dem sie Schweine lebendig im Schnee zu begraben hatten. Nach dem großen öffentlichen und medialen Druck solle das umstrittene Lawinenexperiment nun nicht mehr weitergeführt werden, sagte Studienleiter Peter Paal von der Innsbrucker Anästhesie am Freitag dem Sender ORF. Man werde das Versuchszelt abbauen.
Anzeige
Die Forscher hatten am Dienstag im Ötztal begonnen, lebende Schweine im Schnee einzugraben und sie beim langsamen Ersticken oder Erfrieren zu beobachten. Dies sollte Erkenntnisse über die Situation von Lawinenopfern bringen. Insgesamt sollten 29 Tiere sterben.
Der vom Wissenschaftsministerium genehmigte Versuch hatte aber nach dem Bekanntwerden am Donnerstag österreichweit Entsetzen ausgelöst. Die Forscher stoppten das Experiment zunächst, nachdem Tierschützer und Politiker protestierten.
Am Freitag demonstrierten nach ORF-Angaben rund 30 Tierschützer in Sölden gegen das Experiment. Andere machten sich auf die Suche nach den überlebenden 19 Schweinen. Sie sollten auf einem Gnadenhof untergebracht werden.
- Thema
- Tierschutz RSS
(dpa/beu)
- Experte/-in - Public Health/Health Technology Assessment– UMIT - Private Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik und Technik, Hall in Tirol / Insbruck (Österreich)
- Sr. Online Communication Manager (w/m)– D. Swarovski KG, Wattens / Tirol
- Online Marketing Manager (w/m)– D. Swarovski KG, Wattens / Tirol
Gysi gegen Lafontaine
Die Tierversuchszahlen steigen seit einem Tiefpunkt im Jahr 1996 von damals 1,5 Millionen Jahr für Jahr kontinuierlich an. Tiere, die am häufigsten für Tierversuche herangezogen werden, waren im Jahr 2008 Mäuse (1.765.416), Ratten (484.990), Vögel (129.318), Fische (111.943) und Kaninchen (98.607). Außerdem wurden 803 Katzen, 4.450 Hunde und 2.285 Affen in Experimenten verwendet. Bei den Hunden, Affen und Ratten ist ein leichter Rückgang zu verzeichnen, während bei Mäusen, Meerschweinchen, Schafen und Vögeln die Zahlen ansteigen. Ein besonders drastisches Plus gab es bei den Rindern. Im Jahr 2008 wurden 6.288 Rinder in deutschen Labors für Experimente herangezogen, 3.303 mehr als im Vorjahr.
um ihr argument weiterzuspinnen..
wieviele unfälle im strassenverkehr sind selbstverschuldet (zu hohes tempo, alkohol etc).. und demnach auch die verletzungen??
sollen dann auch weiterführende studien in der traumaturgie, etc eingestell werden??
verkehrsschilder werden ja auch geflissentlich igonriert und kontrollen als abzocke hingestellt.. sie esz auto.. radarfallen-bericht..
Hier in dem Minibericht fehlt das Entscheidende: die Tiere hätten nicht leiden müssen, sie wären anästhesiert gewesen. So stand es zumindest in der Print-Ausgabe.
Und die Information wie viele Millionen Schweine pro Jahr in engsten Ställen gemästet werden, damit sie dann gefressen werden, ist auch verschwunden.
"Hoffentlich wird beim nächsten mal dicht gehalten und nichts nach außen getragen..."
____________
(;-)) Man kann das ja alles unterm Eis aushecken, damit nix raus kommt.
wird beim nächsten mal dicht gehalten und nichts nach außen getragen...
Paging