Erde extrem Hochdruck in der Tiefsee
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Dann machten Piccard und Walsh sich wieder auf den Weg zur Oberfläche, mit der Gewissheit, dass noch kein Mensch zuvor so tief getaucht war wie sie.
Fast fünf Stunden brauchten die Taucher bis zum Meeresgrund.
(Foto: Foto: oh)10.916 Meter gaben die Tiefenmessgeräte ihres U-Boots für diese Stelle im Marianengraben an, einer Rinne im westlichen Pazifik, die östlich der Inselkette der Marianen in einem etwa 2250 Kilometer langen, halbmondförmigen Bogen verläuft. Und seit dem Besuch der Trieste, die zu dieser Zeit im Dienste der US Navy stand, heißt die Stelle "Triestetief".
Bis heute hat sich kein Mensch mehr in ähnliche Tiefen vorgewagt wie Piccard und Walsh. Und das ist verständlich. Wer möchte schon hinab in dieses lichtlose, eiskalte Dunkel?
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Bereits ab einer Tiefe von 200 Metern beginnt im Meer die Zwielichtzone, dann wird es bald vollends finster. Lediglich die Leuchtorgane der Tiefsee-Organismen bringen hier und dort noch Licht in die Dunkelheit. Ungemütlich wird es auch aufgrund des Drucks: 1000 Meter unter dem Meeresspiegel entspricht dieser 100 Kilogramm je Quadratzentimeter Körperfläche, in zehn Kilometern Tiefe einer ganzen Tonne.
Dabei waren Piccard und Walsh vermutlich noch nicht einmal am tiefsten Punkt der Erde. Verschiedene Messungen sind diesbezüglich zu unterschiedlichen Werten gekommen. So stieß das unbemannte japanische Forschungs-U-Boot Takuyo 1984 im sogenannten Challenger-Tief, einem Teil des Marianengrabens, nach 10.924 Metern auf Grund.