Vom plötzlichen Herztod sind nicht nur Profiathleten bedroht. Freizeitsportler sollten argwöhnisch werden, wenn sie über plötzliche Luftnot und Brustschmerzen während Belastung klagen oder ihnen schwindelig wird. Steigt der Puls in Ruhe grundlos an, sollte ebenfalls der Arzt aufgesucht werden. Manche Sportler bringen sich auch während des Wettkampfs in Gefahr.

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Auch zu viel trinken ist gefährlich

Zwar ist es gefährlich, während Ausdauerleistungen in großer Hitze zu wenig zu trinken. Untersuchungen während des Boston-Marathon ergaben jedoch, dass viele Sportler zu viel getrunken hatten und überwässert waren.

Der Überschuss an Flüssigkeit brachte die Konzentration von Elektrolyten wie Kalium, Kalzium und Natrium im Blut durcheinander. Dies führte bei einigen Athleten zu Herzrhythmusstörungen, andere bekamen Bewusstseinstrübungen und waren der Ohnmacht nahe.

Gründliche Tests vor intensiver sportlicher Tätigkeit empfehlen alle Ärzte. Doch gerade die Risiken der Profis werden nicht immer erkannt. "Kommt ein Superathlet in eine Praxis, die nicht für Sportmedizin spezialisiert ist, wird oft nur gestaunt, wie viel der auf dem Ergometer-Rad leistet", sagt Martin Halle. "Ist dann das EKG etwas auffällig, heißt es oft: Der ist so fit, der wird schon nichts haben."

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  1. Tod aus vollem Lauf
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(SZ vom 14.03.2009/mcs)