Sturzflüge über New York oder rasant an einer Flanke des Matterhorns entlang: Nicht nur Technik-Fans begeistern sich für Modellflieger, in denen sie per Videofunk und Cyberbrille quasi mit an Bord sind, obwohl sie sie vom Boden aus steuern. Wer sich die Aufnahmen der Flüge anschaut, sollte besser sitzen.
Natürlich heißt so jemand nicht einfach nur Raphael Pirker. Wer sich derart waghalsig in die Luft erhebt, wer so viel von Digitalfunk und Aerodynamik versteht, und wer dermaßen viele Bewunderer im Internet hat, der braucht ein cooles Alias. "trappy" zum Beispiel.
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Trappy ist der bekannteste Vertreter einer weltweit wachsenden Gemeinschaft von, tja, früher hätte man gesagt Modellbaufliegern. Aber früher war vieles anders, da gab es noch keine digitale Funktechnik, keine Cyberbrillen, keine Hochleistungs-Akkus.
Und es gab keine Elektromotoren, die klein wie ein Pappbecher sind, aber stark wie ein Pferd. Weil es das heute alles gibt, ist es fast logisch, dass begabte Bastler wie trappy daraus Fluggeräte bauen, die mit einem Revell-Bausatz oder einem Balsaholzflieger so viel gemeinsam haben wie die Montgolfières mit einem F-16-Kampfjet.
Modellflugzeuge, wie trappy sie baut, steigen auf 5000 Meter Höhe, reisen 80 Kilometer weit und kehren zurück, drehen ein paar Runden um die Freiheitsstatue in New York und rasen mit 180 Stundenkilometern an einer Flanke des Matterhorns entlang in Richtung Tal.
Das beste dabei ist: Der Pilot steht nicht nur blöde am Boden herum. Er fliegt mit.
Eine winzige, aber hochauflösende High-Definition-Kamera auf dem Fluggerät sendet extrem scharfe Videobilder an eine Cyberbrille, die der Hobby-Pilot auf dem Kopf trägt. Sie erzeugt den überaus realistischen Eindruck, selbst mit an Bord zu sein. Wie krass sich das anfühlen muss, kann man bereits anhand der Flugvideos auf trappys Internet-Seite www.team-blacksheep.com erahnen.
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und nimmt dabei noch eben Personalien zu den Gesichtern auf, hört Handygespräche mit und speichert SMS. Ihr Szenario hat also absolut nichts mit Zukunft zu tun.
Wenn ein paar Hobbyflieger einfach nur gute Filme machen, ist das, vom Unfallrisiko abgesehen, nicht der bedrohliche Teil der Geschichte, den übernimmt dann gerne der Staat...
Willkommen in der Zukunft, Mr. Deckard.
Zumindest der Flug in NYC war in keiner juristischen Grauzone, sondern klar illegal nach den Regeln der FAA. Zudem war der Flug auch noch höchst riskant für die anderen (mit Menschen besetzten) Flugzeuge, die den Hudson River Korridor entlangfliegen und die nur schwer Modellflugzeuge entdecken und geschweige denn ihnen ausweichen können.
Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass die ganze Thematik sehr interessant ist. Man sollte sich aber an die Regeln halten - gerade in der Fliegerei, wo Fehler schnell tödlich enden können.
Soll er doch seine Technik and die Tepco verkaufen, dann koennen die endlich sehen was in ihren Reaktoren wirklich los ist.
na typisch, schon wird ahnungslos nach einem Totalverbot geschrieen, nur weil dieser Artikel schlecht recherchiert ist und absichtlich tendenziös formuliert!
Bitte Hirn einschalten! Und zwar das EIGENE, nicht andere für sich denken lassen!! Schon gar nicht die Sensationspresse, die anscheinend um ein Mitglied reicher geworden ist.
Allgemeinverständlicher Vergleich gefällig? Bitte: wegen eines betrunkenen Autofahrers, der einen tödlichen Unfall verursacht, wird auch nicht das Autofahren verboten! Oder?!
Dieser "trappy" alias Raphael Pirker ist ein Dorn im Auge der erschlagenden Mehrheit von FPV-Piloten, die das Hobby im LEGALEN Rahmen und VERANTWORTUNGSBEWUSST betreiben!!!
MERKE: "trappy" ist nicht gleichzusetzen mit FPV, sondern mit FPV-MISSBRAUCH!! Er benutzt fast ausschließlich (in Europa) illegales Equipment und verstößt mit fast allen seinen Aktionen gegen den Codex der FPV-Piloten. Leider ist der Sommerloch-Reporter seinem Unwissen erlegen und ihm ist nicht klar, WAS er da eigentlich schreibt, der Bericht ist schlecht recherchiert und voll von Fehlern! Kompetenzübergreifende Berichterstattung könnte man das wohlwollend nennen... ein Niveau, das ich eher der großen Boulevardzeitung mit den dicken Lettern zugeschrieben hätte... Sex and Crime sells. Traurig.
Von EINEM schwarzen Schaf bitte nicht auf die Allgemeinheit schließen!!
Immerhin, die SDZ hat ihr Ziel erreicht: es wird über einen ihrer Artikel diskutiert...ein bedauernswertes Minimalziel!
Noch ein abschließendes Wort an die Verbotsfanatiker: wenn jemand tatsächlich bösartiges damit bezwecken will, TUT er dies trotzdem, und zwar OHNE Rücksicht auf evtl bestehende Gesetze!
Damit wird es lediglich denjenigen verboten, die sich auch an Regeln und Codexe halten! Was wird also mit einem Verbot gewonnen? Gar nichts!
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