Die Nasa hat an Isolierschichten von Außentanks ihrer Raumfähren feine Risse entdeckt. Der für den 23. Oktober geplante Start der Discovery soll trotzdem stattfinden.

Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat an den Isolierschichten von Außentanks der Raumfähren, die bei den nächsten drei Weltraummissionen eingesetzt werden sollen, feine Risse entdeckt.

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Die Discovery (hier ein Foto aus dem Jahre 2006) soll im Oktober wieder starten. (© Foto: dpa)

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Sie seien bei Röntgenaufnahmen entdeckt worden und könnten den Verlust mehrerer kleiner Isolierschaumstücke an der US-Raumfähre Endeavour kurz nach dem Start am 8. August erklären, teilte die Nasa am Wochenende mit.

Eines der Stücke hatte eine Hitzeschildkachel beschädigt.

Der für den 23. Oktober geplante Start der US-Raumfähre Discovery zur Internationalen Raumstation (ISS) werde sich durch die anstehenden Reparaturarbeiten nicht verzögern, erklärte der Programmverantwortliche Wayne Hale.

Dem Hitzeschild wird seit dem Unglück der US-Raumfähre Columbia im Februar 2003 besondere Bedeutung beigemessen. Die Beschädigung dieser Schutzschicht hatte damals dazu geführt, dass die Fähre beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre verglühte. Sieben Astronauten kamen dabei ums Leben.

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(AFP)