Glücklich in einer Beziehung und doch vom Verlangen nach Abenteuern geplagt: Wir sind Getriebene unserer Biologie. Ein Interview mit dem Evolutionspsychologen und Soziobiologen David Barash.
Sind wir in Liebesdingen Gefangene unserer Hormone und Gene? Der Evolutionspsychologe und Soziobiologe David Barash versucht diese Frage seit langem zu beantworten und hat darum "The Myth of Monogamy" geschrieben. Barash, Professor für Psychologie an der University of Washington in Seattle, lebt mit seiner Ehefrau, vier Pferden, vier Hunden, vier Katzen, einer dreibeinigen Schildkröte und der jüngsten seiner drei Töchter auf dem Land.
Rezept für die ewige Liebe: Psychologie-Professor David Barash bringt seiner Frau jeden Morgen Latte Macchiato ans Bett. Die beiden sind seit 28 Jahren glücklich verheiratet. (© Foto: privat)
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SZ Wissen: In Ihrem Buch haben Sie Monogamie als Mythos bezeichnet. Warum? Liegen Seitensprünge und Ehebruch eher in der Natur des Menschen als Treue?
Barash: Ja, definitiv. Untreue ist natürlich, Monogamie unnatürlich. Das heißt nicht, dass Ehebruch unvermeidbar wäre. Es gibt viele Dinge, die natürlich sind, die wir aber trotzdem nicht tun. Wir kontrollieren unsere Ausscheidungen, auch wenn das für Primaten wie uns keineswegs natürlich ist. Trotzdem kackt niemand in den Flur. Wenn wir aggressiv sind, wäre es natürlich, dem anderen ins Gesicht zu schlagen. Auch da haben wir uns meist unter Kontrolle.
SZ Wissen: Was verändert sich biologisch auf dem Weg zur Untreue? Wenn wir uns verlieben, kommen wir doch in den ersten Wochen und Monaten nicht auf die Idee, fremdzugehen?
Barash: Vielleicht nicht handgreiflich - aber in Gedanken. Selbst wenn man von einer Beziehung entflammt ist, schaut man sich nach anderen um und hat sexuelle Phantasien.
SZ Wissen: Warum werden die Gedanken an einen Seitensprung in vielen Beziehungen später doch in die Tat umgesetzt?
Barash: Aus evolutionärer Sicht erhöht die Aussicht auf zusätzliche Sexpartner die Chance auf Fortpflanzung. Alle Lebewesen streben nach reproduktivem Erfolg - selbst wir Menschen, auch wenn wir oft versuchen, ihn mit Verhütungsmitteln zu kontrollieren. Anfangs kann man ihn erhöhen, wenn man sich auf einen Partner konzentriert. Wenn man sich mit diesem Partner bereits vermehrt hat, ist es aber aussichtsreicher, sich nach anderen umzuschauen. Aus biologischer Sicht ist Ehebruch daher nicht überraschend.
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Machtkampf in der Linken
Die ganze Argumentation fällt in sich zusammen, wenn man sieht, dass auch Schwule und Lesben gerne Sex haben und dass es sowas gibt wie Selbstbefriedigung (Masturbation).
Sex ist schön. Alles andere ist Theorie.
Das weibliche Prinzip,egal ob Fischadler,Auster oder Frau ist das Empfangende und zwar vom der sich verströhmenden kinetischen Energie der Natur dem Männlichen.Sie formt aus dieser Energie neues materielles Leben.
Das regelmässige Scheitern von Beziehungen auf Grund von fremd gehen basiert auf unserem beidseitig extrem gewachsenen Egoismus.Dieser muss erkannt und dann transformiert werden und zwar indem man eine 3. Kraft dazu zwischen + und - einlädt.
Lieben lernen
Wir suchen Liebe in der Hoffnung, dass sie uns
das Glück bringt, auf welches wir schon so lange warten.
Die Liebe kommt, aber wir schaffen es nicht Sie richtig zu empfinden.
Diesen himmlischen Genuss, von dem wir schon so lange geträumt haben.
Und in der Regel enttäuscht uns die Liebe.
Wie sollen wir denn
die Liebe festhalten,
die Vollkommenheit gewinnen
und die Ewigkeit genießen?
Nur wenn wir unsere
Art des Genusses verändern!
In unseren egoistischen Wünschen gefangen,
sind wir nicht in der Lage die Liebe zu genießen.
Liebe darf nicht mit der Absicht aufgebaut werden,
das es mir dabei gut geht,
sondern mit der Absicht,
dass es dem anderem gut geht, demjenigen
den ich liebe!!!
Wenn er genießt, dann genieße auch ich,
wenn er aber leidet, dann leide auch ich,
die Liebe ist das, was unsere Wünsche
in einer Einheit verbindet,
das ist der wahre Sinn der Liebe.
Die Stärke solch einer Liebe
hat keine Grenzen und ihre Tiefe ist nicht messbar.
Diese einzige und einheitliche Liebe der Natur wird Schöpfer genannt.
Kabbalistische Weissheit-gefunden unter www.kab.tv