Von den Deutschen, die einen Biologie-Leistungskurs absolviert hatten, lehnten 7,7 Prozent Darwins Theorie ab; von denen, die einen Bio-Grundkurs besuchten, waren es 17 Prozent. Unter den künftigen Lehrern, die an der Hacettepe-Universität in Ankara studierten, bestritten drei Viertel die Evolution. In beiden Ländern hatte nur eine Minderheit grundlegende Konzepte der darwinschen Theorie verstanden.
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So wurden die Studierenden gefragt, welches von vier Löwenmännchen im Sinne der Evolutionstheorie der fitteste sei: George, der Größte und Stärkste? Ben mit den meisten Weibchen? Spot, der sich besonders gut an veränderte Umweltbedingungen anpassen kann? Oder Sandy, der zwar jung an einer Verletzung stirbt, aber die meisten Nachkommen hat, die die Geschlechtsreife erreichen?
Selbst unter den deutschen Bio-Leistungskurs-Absolventen erkannte nur ein Drittel Sandy als den fittesten Löwen, in der Türkei waren es weniger als sieben Prozent. Haluk Soran glaubt nicht, dass das schlechte Abschneiden der türkischen Studenten daran liegt, dass der Islam stärker gegen die Evolutionstheorie eingestellt sei als das Christentum. Die türkischen Schüler seien einfach schlechter ausgebildet.
Gute Bildung reicht nicht
Doch zeigt die Studie von Graf und Soran, dass guter Biologieunterricht nicht alles ist: Bessere Kenntnisse zu Evolutionsmechanismen gehen in Deutschland wenig, in der Türkei gar nicht mit einer größeren Zustimmung zu Darwins Theorie einher.
Hingegen stellte sich heraus, dass vor allem diejenigen, die allgemein eine positive Einstellung zur Wissenschaft äußern, die Evolutionstheorie anerkennen. Starke Religiosität, gleich ob christlich oder islamisch geprägt, ist hingegen eher mit Ablehnung der Evolutionstheorie verbunden.
Trotz aller Besorgnis will Dittmar Graf nicht von einer dramatischen Zunahme des Kreationismus in Europa sprechen. "Dazu gibt es keine Daten", sagt er. Derartige Überzeugungen habe es auch hier immer gegeben. "Doch treten sie heute stärker in Erscheinung, beispielsweise durch das Internet." Ob die Zahl der überzeugten Kreationisten zunimmt, sei nicht sicher. "Aber es gibt bei immer mehr Menschen eine große Verunsicherung."
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(SZ vom 26.02.2009/cpah)
DFB-Elf vor der Europameisterschaft
Ich finde UFOs(an die ich persönlich nicht glaube!) wahrscheinlicher als das Gefasel irgendeiner fundamentalistischen Sekte über die Schöpfung in irgendeinem obskuren, ominösen Fantasy-Buch aus dem vorletzten Jahrtausend... ;o))
Wer an Astrologie, Homöopathie oder UFOs glaubt, kann eben auch problemlos noch die Schöpfungsgeschichte mitnehmen.
"Auch in Europa lehnen viele Menschen Darwins Evolutionstheorie ab." - heißt der erste Satz im Header dieses Artikels.
Wenn das ginge, dann würde ich jetzt spontan die Schwerkraft ablehnen und anfangen zu fliegen.
Ach, schön wär's schon...
Wenn in 2. Petrus 3, 8 geschrieben steht, dass "beim Herrn ein Tag wie tausend Jahre und tausend Jahre wie ein Tag" seien, wieviele Jahre dauerten dann die sechs Schöpfungstage?
Da die Fluggeschwindigkeit des Herrn hierbei eine entscheidende Rolle spielt, bitte ich auch um eine genaue Ortsangabe. Oder gilt die Relativitätstheorie auch nicht? (Bevor Sie hier großspurig antworten, bedenken Sie bitte erst die Bedeutung der Heisenbergschen Unschärferelation in diesem Zusammenhang!)
Und nun viel Spass beim Nachdenken.
Es wäre auch wider sinnvoll die spanische Inquisition einzuführen und Hexenverbrennungen zu veranstalten. Endlich wieder was los dank der Kirche,
die man nun wieder ins Dorf zurückholt.
Irgendjemand da, der über den Tellerrand hinaussieht? Wohl gerade unterwegs!
7 Tage reichen zum Kopfschütteln nicht aus!
Always look on the bright side of Life!
Paging