Ursprünglich war die Region vom Meer bedeckt. Im Verlauf der Erdgeschichte stieg der Meeresboden an, so dass hier vor etwa 12.000 Jahren nur der See übrig blieb. Mineralien und Salze reicherten sich an, da das Gewässer keinen Abfluss hat und sein Wasser verdunstet.

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Im Toten Meer kann man ohne Anstrengung schwimmen. (© Foto: AFP)

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Gebe es den Jordan nicht, wäre der See schon verschwunden. Er hätte sich dank der hohen Sonneneinstrahlung schlicht in Luft aufgelöst. Doch wenn weiterhin so viel Wasser abgezweigt wird wie in den letzten Jahrzehnten, kann es immer noch dazu kommen.

Den Touristen bliebe dann die Erfahrungen verwehrt, beim Schwimmen in einem See Zeitung lesen zu können. Auch ist das Sonnenbrand-Risiko etwas geringer als an manchen anderen Orten. Das hängt damit zusammen, dass der Luftdruck in der tief gelegenen Region relativ hoch ist und damit die Atmosphäre besonders dick. Außerdem liegt häufig ein Dunstschleier in der Luft und der Wüstensand absorbiert zusätzlich UV-Strahlen.

Auf Sonnenschutzmittel verzichten sollte man aber trotzdem nicht. Schließlich liegt der See in einer Region, wo die Einstrahlungsintensität der Sonne relativ hoch ist.

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  1. 420 Meter unter dem Meeresspiegel - trocken
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(sueddeutsche.de/gf)