Anspruch auf die windigste Gegend der Erde könnten auch Nebraska, Kansas, Oklahoma, Texas und andere im mittleren Westen Nordamerikas gelegene US-Bundesstaaten erheben, die zur sogenannten Tornado-Allee gehören. Mehrere hundert bis eintausend dieser Wirbelstürme fegen dort jedes Jahr über das Land und fordern etliche Menschenleben.
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Die globale Verteilung der mittleren Windgeschwindigkeiten. (© Grafik: Nasa)
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Zusammen mit einigen im Osten gelegenen Bundesstaaten brachten es diese im Mai 2003 auf einen Rekord: Innerhalb des Monats traten 543 Tornados auf - die größte Häufung von Wirbelstürmen überhaupt seit dem Beginn der Messungen 1950.
Und in dreizehn zentral gelegenen US-Bundesstaaten kam es am 3. bis 4. April 1974 zu 148 Tornados innerhalb von 24 Stunden.
In Deutschland treten pro Jahr ebenfalls zwischen zehn bis einhundert Tornados auf - jedoch handelt es sich dabei meist um weniger starke Wirbelstürme. Mehr Aufsehen erregen deshalb Orkane wie Wiebke 1990, Lothar 1999, Kyrill im Januar 2007 und Emma im März 2008. Die größten Windgeschwindkeiten liegen dabei meist um 200 Kilometer pro Stunde.
Die höchste Windgeschwindigkeit in Deutschland überhaupt wurde laut Deutschem Wetterdienst am 12. Juni 1985 auf der Zugspitze gemessen wurde: immerhin 335 Kilometer pro Stunde.
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(sueddeutsche.de/gf)
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