Eine deutsche Touristin ist in Thailand an einer Infektion gestorben. Nach ersten Laborergebnissen war sie an Schweinegrippe erkrankt.

In Thailand ist eine deutsche Touristin gestorben, die nach ersten Laborergebnissen an der Schweinegrippe erkrankt war. Das Virus sei in einem Labor in Bangkok nachgewiesen worden, doch werde für die endgültige Bestätigung noch auf weitere Untersuchungen im Gesundheitsministerium gewartet, teilten die Behörden in Bangkok mit. Der erste Test war im Institut für forensische Medizin ausgeführt worden.

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Die 59-Jährige war mit ihrem Mann und einem Kind im Strandbad Hua Hin rund 130 Kilometer südwestlich von Bangkok im Urlaub, berichtete das Gesundheitsministerium. Sie wurde am Samstag mit Grippesymptomen ins Krankenhaus gebracht und starb am Montagabend.

In Thailand sind bislang zwei Fälle von Schweinegrippe nachgewiesen worden. Beide Patienten waren vorher in Mexiko und haben sich bereits wieder erholt.

In Japan breitet sich das H1N1-Virus derweil rasant aus. Zur Vorbeugung haben die Behörden in Japan am Dienstag mehr als 4000 Schulen und Kindergärten geschlossen. In Großstädten wie Kobe und Osaka trugen viele Menschen Atemschutzmasken, nachdem dort Infektionen mit dem Influenza-Virus nachgewiesen worden waren. Insgesamt erkrankten nach Angaben der Behörden 163 Menschen an der Schweinegrippe.

Gesundheitsexperten gehen davon aus, dass die Krankheit auch in die Region der Hauptstadt Tokio eingeschleppt wird. Mit rund 36 Millionen Einwohnern ist dies die größte urbane Agglomeration der Welt. Bei den ersten nachgewiesenen Infektionen handelte es sich um Menschen, die Anfang Mai aus Nordamerika eingereist waren.

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(dpa/beu)