Laut Bundesgesundheitsministerium müssen 30 Prozent der Bevölkerung geimpft sein, um einer Ausbreitung des Virus Einhalt zu gebieten. Dieser Schutz dürfte in Deutschland nicht erreicht sein. Nach Schätzungen des Paul-Ehrlich-Institus wurden bis Anfang Dezember 4,6 bis 6,7 Millionen Dosen Pandemrix verimpft. Das heißt, nicht einmal jeder Zehnte hat sich die Spritze geben lassen. Unter Ärzten sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums 15 Prozent geimpft. Insgesamt hat Deutschland 50 Millionen Impfdosen bestellt.

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Wieviele Geimpfte erlitten Komplikationen?

Dem Paul-Ehrlich-Institut zufolge litt einer von mehreren Tausend Geimpften an unerwünschten Nebenwirkungen wie Fieber, Kopfschmerzen und Ausschlag. Das Institut bewertete diese Folgen als vergleichbar mit denen der Imfpung gegen die saisonale Grippe. Eine Ausnahme bildeten Beschwerden an der Einstichstelle, die häufiger gemeldet wurden. Im Zusammenhang mit der Impfung erfasste das Institut 37 Todesfälle. "In keinem Fall gibt es bislang Hinweise, dass Pandemrix die Todesursache war", sagte eine Sprecherin.

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