Ist die Schweinegrippe jetzt vorbei? Das RKI warnt vor voreiligen Schlüssen. Derweil wird über die Verwendung überzähliger Impfdosen debattiert.
Bei der Schweinegrippe gibt es nach Einschätzung des Robert-Koch-Instituts (RKI) noch keine Entwarnung. "Wir haben den Scheitel möglicherweise erst erreicht", sagte RKI-Präsident Jörg Hacker am Montag in der ARD. "Die neue Grippe könnte durchaus auch im Frühjahr eine neue Welle bringen. Das muss man ins Kalkül ziehen."
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In Deutschland zeichnet sich Hacker zufolge ein differenziertes Bild ab. In Süddeutschland gehe die Zahl der Infizierten zurück, im Nordosten Deutschlands dagegen steige sie. Hacker rief vor allem chronisch Kranke, Schwangere und medizinisches Personal auf, sich gegen die Schweinegrippe impfen lassen.
Wegen des geringen Interesses an der Schweinegrippe-Impfung bleiben die Bundesländer inzwischen auf dem Impfstoff sitzen. Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler sagte am Montag in Berlin, er bemühe sich international um Interessenten für 2,2 Millionen Dosen. Die Ukraine wolle Impfstoff kaufen. Ärzte, Pfleger, Kassen und Rösler appellierten erstmals gemeinsam an die Bundesbürger, sich impfen zu lassen. "Der Impfstoff wirkt über die aktuelle Pandemie hinaus ein Jahr oder länger", sagte Rösler.
Seit Ausbruch der Schweinegrippe gab es in Deutschland 190.000 Infizierte und 86 Todesfälle. Von diesen Todesfällen hätten ungefähr 85 Prozent Vorerkrankungen gehabt, sagte Jörg Hacker. Geimpft sind nach offiziellen Schätzungen inzwischen fünf Prozent der Bundesbürger und 15 Prozent des Ärzte- und Pflegepersonals. Nach Impfungen wurden rund 600 verschiedene Nebenwirkungen bekannt, die meist leichterer Art waren, aber keinerlei Todesfälle.
Nach dem zweiten Impfgipfel in seinem Ministerium sagte Rösler, für Impfung und Serum zahlten die Krankenkassen. Das Risiko für nichtverimpfte Dosen liege bei den Ländern. In einer Arbeitsgruppe im Kanzleramt habe es das Finanzministerium abgelehnt, dass der Bund das Risiko übernimmt. Die Länder hätten 50 Millionen Dosen für 25 Millionen Menschen geordert. Zunächst sei davon ausgegangen worden, dass zweimal geimpft werden müsse. Nötig sei aber nur eine Impfung.
"Völlig chaotisch"
Der Präsident des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte, Wolfram Hartmann, kritisierte, dass es "im Vorfeld dieser Pandemieplanung erhebliche Pannen" gegeben hat. "Die Ärzteschaft hat sich schlecht informiert gefühlt, als der Impfstoff auf den Markt kam." Dann sei die Lieferung des Impfstoffs teilweise "völlig chaotisch" verlaufen. Außerdem komme er in Zehnerdosen, die innerhalb von 24 Stunden aufgebraucht werden müssten. Kinderärzte seien gar nicht in der Lage, genug Impfwillige zu finden.
Der Hauptgeschäftsführer der Bundesärztekammer, Christoph Fuchs, sagte, der Impfstoff sei sicher und wirksam. Deshalb sei es überraschend, wie hoch das Maß an Unsicherheit in Bevölkerung und Ärzteschaft sei. Auch wenn die erste Welle der Erkrankungen inzwischen den Höhepunkt überschritten habe, könne es eine zweite Welle und eine Veränderung des Virus geben. Vor beidem schütze eine Impfung.
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(Reuters/AFP/AP/beu)
Großprojekte in Berlin
War doch wohl voraus zu sehen.........
aha, daher die "Experten"warnung.
Es gab eine Dokumentation auf arte namens "Profiteure der Angst".
Eine der Hauptrollen dabei spielte das RKI, bezw. einzelne hochrangige Mitarbeiter dort.
Wochenlang die Schweinegrippe auf Seite 1, jetzt findet die Berichterstattung nur noch ganz hinten statt. Die weltweite Pandemie entpuppt sich mehr und mehr zum Sturm im Wasserglas. Wir können froh sein, das man uns nicht zwangsgeimpft hat. Aber das wäre immerhin ein Option fürs nächste Mal.
.. das Vorhandensein einer gefährlichen tödlichen Krankheit erfordert ( neben den anderenKriterien einer Verbreitung über alle Kontinente und dergeichen).
Man hat dieses Erfordernis der Schwere der Krankheit kurzerhand gestrichen und den Pandemieplan, der die Gesundheitsminister weltweit zu Maßnahmen zwingt, einfach in Kraft gesetzt.
Es ist unfaßbar, wie die Elite ihre Impfstoffverkauf und Volksverchippungspläne einfach so umsetzen kann.
Man kann nur sagen, zum Glück ist Mutter Natur so stark und so groß, daß es ihnen nicht gelingt, einen wirklich gefährlichen Virus zu züchten und unter die Völker zu verteilen Die Natur beschützt ihre Kinder, Dank dem großen Gott!