Impfen oder nicht impfen? Die Fachleute sind ratlos. Sprachlos sind sie nicht. Die medial verbreitete Konfusion verstärkt die Unsicherheit der Bevölkerung.
Und täglich kommen die gleichen Fragen: Soll man sich gegen Schweinegrippe impfen lassen oder nicht? Wie groß ist die Gefahr durch die H1N1-Viren tatsächlich? Ist die Impfung das größere Risiko oder die Erkrankung? Täglich gibt es neue Berichte über die Schweinegrippe und täglich wird die Verwirrung größer. Die einzig sicheren Antworten, die man derzeit geben kann, sind Worthülsen der Unsicherheit: Wie gefährlich die Schweinegrippe wird, vermag niemand zu sagen.
Zwiespältige Faktenlage: Keiner weiß mit Sicherheit, ob die Schweinegrippe oder die Impfung schlimmer sind. (© Foto: Reuters)
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Pandemiepläne sind gut und schön, schützen aber nicht davor, falls die Krankheit zur Killer-Seuche mutieren sollte. Die Impfstoffe sind wenig erprobt; sie könnten sich schon bald als ziemlich sicher oder auch als mit starken Nebenwirkungen behaftet erweisen.
Niemand weiß es genauer. Wer anderes vorgibt, ist ein Scharlatan. Auch die Fachleute sind ratlos. Sprachlos sind sie nicht. Das Land scheint nur noch aus Seuchenexperten zu bestehen. Für jeden Risiko-Typen findet sich die passende Aussage. Dabei widersprechen sich die Fachleute munter gegenseitig, manchmal sogar ihren eigenen Aussagen. Das Ringen um die richtige Einschätzung ist für eine wissenschaftliche Diskussion fruchtbar. In der besorgten Öffentlichkeit, die vor der Frage steht, sich impfen zu lassen, verstärkt das Wirrwarr der Meinungen hingegen Unsicherheit und Angst.
Mancher Beobachter wendet sich desinteressiert ab angesichts der Kakophonie der Experten und beschließt, die Schweinegrippe zu ignorieren - was nicht die ungesündeste aller Entscheidungen ist.
Die Widersprüche sind grotesk: Der Boulevard zerrte Adolf Windorfer aus dem Ruhestand. Der ehemalige Leiter des Landesgesundheitsamtes Niedersachsen ließ sich am 21. Oktober die Prognose von 35.000 Toten durch die Schweinegrippe entlocken. Zur selben Zeit stellte das für Seuchenbekämpfung zuständige Robert-Koch-Institut (RKI) fest: "Die Erkrankung verläuft bislang häufig mild." Im Arzneimittelbrief, von Wolf-Dieter Ludwig, dem Vorsitzenden der Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft mitherausgegeben, stand: "Die vorliegenden Daten zeigen, dass die Schweinegrippe deutlich milder verläuft als eine saisonale Influenza."
Dann wurden die Toten gezählt. Bis zum 29. Oktober waren drei Todesfälle in Deutschland bekannt, die mit der Schweinegrippe in Verbindung standen. Am 30. Oktober starb ein Jugendlicher in Bayern. Er litt unter Vorerkrankungen. Am selben Tag teilte die Uniklinik Bonn mit, dass eine 48-jährige Frau an Schweinegrippe gestorben ist. Außer Bluthochdruck war bei ihr keine Erkrankung bekannt. Ebenfalls am 30. Oktober wurde aus dem Saarland berichtet, dass ein fünfjähriger Junge mit chronischem Lungenleiden der Schweinegrippe zum Opfer fiel. Damit erhöht sich die Zahl der Toten in Deutschland auf sechs.
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Es gibt sehr wohl eine verlässliche - weil werbefreie - Quelle, an der Ärzte und Apotheker seit Jahrzehnten beteiligt sind und das knallhart wissenschaftlich arbeitet. Lesen Sie einfach mal den letzten Beitrag zur Schweinegrippe:
http://www.arznei-telegramm.de/zeit/zeit_a.php3
Die Ausgabe davor enthielt sogar einen noch umfangreicheren Beitrag. Wen wundert es da noch, dass dieses ob seiner Neutralität nicht hoch genug einzuschätzenden Medium nicht auf der Presseliste der Pharmakonzerne steht. In meiner Praxis dient das arzeni-telegramm jedenfalls als festes Fundament bei der Patientenaufklärung.
Ich wünschte, hier in Deutschland bzw. Europa wäre es Gang und Gäbe einen Mundschutz zu tragen - so wie in Asien. Das dürfte die Wahrscheinlichkeit, andere anzustecken, doch ein wenig eindämmen. Dafür sollte viel mehr die Trommel gerührt werden, weil es günstig und effektiv ist.
Pardon, richtig heißt es: "Ich weiß, dass ich n i c h t weiß. (ohne s)
Und der Herr sprach:Der Bürger sei nicht länger der gelackmeierte, sondern der mündige. Und er gehe hin und entscheide selbst. Er höre nicht länger auf das Geschwatz der geldgeilen Industrien, die sämtliche politisch Handelnde in ihren klebrigen Klauen halten.
Und er höre auch nicht mehr auf die politisch Handelnden, die sämtliche Medien - ob schreibend oder sendend, ihn, den Bürger für blöd verkaufen - mit ihren schmutzigen Pranken versuchen zu steuern.
Wir wir wissen doch, lieber valen-tin, wie das funktioniert. Und wir wissen doch auch, dass unsere Wissenschaftler das erforschen und "entdecken", was sie erforschen und entdecken s o l l e n. Zum Wohle der... verdammt, beinahe hätte ich gesagt, der Menschheit.
Natürlich zum Wohle der Gierigen. Wer tatsächlich Zweifel hegt an der Richtigkeit der "Impfwelle", der soll einfach abwägen, was für ihn glaubwürdiger ist: Die Sorge um die Gesundheit der Menschen oder die Befriedigung der Gier der (nicht nur Pharma-) Industriellen.
Noch Fragen?
Gruß
Mulholland
Wann ist endlich SCHLUSS, mit diesen (sinnlosen) Berichten über die sog. 'Schweinegrippe'??!
Selbst unser Hausarzt rät ab, sich gegen die Schweinegrippe impfen zu lassen und hat erst gar keinen Impfstoff dafür geordert. Für mich macht das Hochbauschen den Eindruck, dass da nur der Impfstoff an den Mann und an die Frau gebracht werden muss, und wenn man richtig munkeln hört, ist der Impfstoff mit Verstärker ein "alter", der eigentlich für eine andere Grippe gedacht war, dieser mit "Verstärker" halt nur auf Schweingegrippe getrimmt. Also ohne mich.
Paging