Erstmals hat sich ein Deutscher in den USA mit der Schweinegrippe infiziert. US-Behörden fürchten unterdessen gezielte Ansteckungen nach dem Vorbild der "Masernpartys".
Erstmals ist ein USA-Reisender mit Schweinegrippe nach Deutschland zurückgekehrt. Bei dem Patienten aus dem Landkreis Ebersberg in Oberbayern habe sich der Verdacht auf das neue H1N1-Virus bestätigt, teilte das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) am Freitag mit. Es ist der elfte bestätigte Schweinegrippe-Fall in Deutschland. Dem Patienten gehe es gut, die Symptome seien im Abklingen. Alle Familienmitglieder seien bekannt und vorsorglich in Quarantäne. Weitere mögliche Kontaktpersonen würden derzeit noch ermittelt.
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Die Schweinegrippe ist jetzt erstmals auch in Brasilien und Argentinien aufgetreten. Nach Angaben des brasilianischen Gesundheitsministers Jose Gomes Temporao wurden vier Fälle in dem größten Land Südamerikas bestätigt. Es handele sich um vier junge Erwachsene, die sich im Ausland angesteckt hätten - drei davon in Mexiko, einer in Florida, sagte er.
Die argentinische Gesundheitsministerin Graciela Ocana sprach von einem bestätigten Fall in ihrem Land: ein Mann, der am 25. April aus Mexiko zurückkehrte. Er wurde bereits wieder aus dem Krankenhaus entlassen.
Die Zahl der nachgewiesenen Schweinegrippefälle weltweit ist auf rund 2500 gestiegen. Mehr als 90 Prozent der Infektionen betreffen die nordamerikanischen Länder Mexiko, USA und Kanada, wie aus der am Freitag veröffentlichten Bilanz des europäischen Seuchenkontrollzentrum ECDC hervorgeht.
Die Gesundheitsbehörden in den USA warnten derweil vor gezielten Ansteckungen mit der Schweinegrippe im Stil von sogenannten "Masernpartys". Eine Immunisierung zum Schutz vor einer zweiten, möglicherweise heftigeren Welle der Schweinegrippe durch eine systematische Ansteckung mit dem Virus H1N1 sei ein "großer Fehler", erklärte der Leiter der US-Gesundheitsbehörde CDC, Richard Besser. Es handele sich um eine neue Krankheit, über die es jeden Tag neue Erkenntnisse gebe. Wie sich die Krankheit auf einen einzelnen Menschen auswirke, sei aber noch nicht einzuschätzen. Es sei daher ein Fehler, Kinder und Erwachsene bewusst dem Risiko einer Ansteckung auszusetzen.
Von Eltern organisierte "Masernpartys", bei der kranke Kinder Gesunde anstecken sollen, haben in Deutschland schon mehrfach für heftige Diskussionen gesorgt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte in dieser Woche vor einer zweiten, heftigeren Welle der Schweinegrippe gewarnt. Trotz des anscheinenden Rückgangs der Todesrate sei ein zweiter, viel schwererer Ausbruch möglich.
- Schweinegrippe Zweiter Todesfall in den USA 05.05.2009
- Schweinegrippe Virus entschlüsselt 07.05.2009
(AP/dpa/beu)
Schlosshotels in Polen
Aber so dumm ist dieser Ansatz aber auch wieder nicht!
Bisher gab es kaum verlässliche Informationen von der WHO oder den örtlichen Behörden.
Die Presse war sehr schlecht und ist ihrer Aufgabe in keiner Weise nachgekommen.
Das Volk wurde mit Halbwahrheiten zugemüllt.
Und morgen kann uns ein Dachziegel auf den Kopf fallen!