Körpereigener Schutz: Forscher haben menschliche Proteine entdeckt, die eine natürliche Barriere gegen die Schweinegrippe und andere Viruserkrankungen bilden.
Warum macht die Schweinegrippe manche Menschen todkrank, während anderen lediglich die Nase läuft? Eine Erklärung könnte sein, dass widerstandsfähige Menschen große Mengen bestimmter Eiweißstoffe produzieren, die verhindern, dass das H1N1-Virus in die menschlichen Zellen eindringt (Cell, Bd.139, S.1, 2009).
Körpereigener Kampf gegen die Schweinegrippe: Bestimmte Eiweißstoffe können dem H1N1-Virus (hier rot) offenbar Einhalt gebieten. (© Foto: Reuters)
Anzeige
Forscher der Harvard Medical School und anderer US-Universitäten haben entdeckt, dass menschliche Zellen, die vom Schweinegrippe-Virus befallen werden, Unmengen von Eiweißstoffen, genannt IFITM, produzieren. "Sie sind da, um die Grippe zu stoppen", sagt Stephen Elledge, einer der Leiter der Studie. Als die Molekularbiologen die Gene für diese Substanzen blockierten, vermehrte sich das Virus explosionsartig.
Nach Ansicht von Elledge könnten kleine Unterschiede im Erbgut zur Folge haben, dass manche Menschen nur wenig IFITM bilden können. "Das könnte der Grund dafür sein, dass in den vergangenen Monaten auch Menschen an der Schweinegrippe gestorben sind, die nicht durch andere Krankheiten geschwächt waren", vermutet er.
Schon länger ist bekannt, dass die Produktion von IFITM durch Interferon angekurbelt wird. Das ist eine Substanz, die weiße Blutkörperchen bilden, wenn sie von Viren befallen werden, um andere Zellen zu warnen. Interferon bewirkt aber auch, dass sich Menschen mit Grippe so krank fühlen: Es verursacht Fieber, Kopf- und Gelenkschmerzen sowie Übelkeit.
Die Forscher wollen deshalb ein Medikament entwickeln, das die Konzentration der Virusblocker ohne Interferon erhöht. Vorstellbar wäre, die Eiweißstoffe direkt in die Zellen einzuschleusen. Auch die Produktion von Impfstoffen könnte beschleunigt werden.
Denn IFITM kommen wahrscheinlich auch in Hühner-Embryonen vor, in denen abgeschwächte Viren für Impfstoffe gezüchtet werden. Wenn es gelänge, IFITM in den Embryonen zu unterdrücken, würden sich die Viren dort schneller vermehren. Die Zeit für die Herstellung würde sich dadurch verkürzen.
- Thema
- Schweinegrippe RSS
- H1N1 "Die Schweinegrippe kommt in Wellen" 15.12.2009
- Schweinegrippe-Impfung Peinliche Nachricht 17.12.2009
- Schweinegrippe-Patient Berühmtheit wider Willen 06.05.2010
- Borstentiere in der Kultur Einmal Schwein sein 03.05.2010
- Schweinegrippe Böse Überraschung nach der Grippeimpfung 07.04.2010
- Impfstoff-Engpass Sorge um die Vorsorge 08.02.2010
- Europarat zur Schweinegrippe WHO in der Kritik 26.01.2010
(SZ vom 18.12.2009/gal)
Gysi gegen Lafontaine
"H1N1-Virus (hier rot) offenbar Einhalt gebieten. Foto: Reuters"
_______________
Das Photo ist ein typischer indirekter Fake. Es hat noch niemand den Virus der Schweinegrippe aus einem 'schweinekranken' Patienten isoliert. Der Nachweis erfolgt bei allen Untersuchungen an Patienten indirekt.Es kann also in vielen Fällen durchaus sein, dass der Test auf H1N1 voll anspricht, obwohl der Patient gar keine Grippe hat. H1N1 postiv kann viele andere Ursachen haben, was aber nicht weiter untersucht wird. Man kriegt ja auch so sein Tamiflu noch besser los. Die herrschende Definition von Virus-Erkrankungen ist insgesamt höchst widersprüchlich.
www.torstenengelbrecht.com/de/download/virus-wahn-vorwort-harven.pdf
www.amazon.de/Virus-Wahn-Vogelgrippe-Medizin-Industrie-Allgemeinheit-Milliarden-Profite/dp/3891891474
www.buch.ch/shop/home/artikeldetails/virus_wahn/torsten_engelbrecht/ISBN3-89189-147-4/ID13235912.html
Naja, was meinen Sie, was all die anderen Medikamente denn machen?
Jede Pharmaka zielt darauf, bestimmte zelluläre Prozesse zu beeinflussen. Entweder durch körperidentische Stoffe, oder durch jene, die den zellulären Vorbildern "ähnlich" sind und bestimmte Vorgänge in der Zelle anwerfen.
Das Problem hier ist wie immer, dass alle Vorgänge in der Zelle voneinander abhängen. Was man einer Stelle in positiver Absicht hochschraubt, kann an anderer Stelle negative Effekte haben. Deswegen treten bei Medikamenten auch Nebenwirkungen auf. Aus diesem Grund hilft es auch nicht, jedem Menschen einfach nur mehr IFITM oder andere Stoffe zu geben, da es unter Umständen schwerwiegende Folgen nach sich ziehen kann. Der Körper ist eben ein komplexes und abgestimmtes System...
Es sollte eigentlich nix Neues sein, dass der Körper sich sehr viel besser selbst heilt als dies Medikamente tun können (Ausnahmen bestätigen die Regel), oft schadet man dem Immunsystem eher nachhaltig wenn man alles schluckt was der Arzt verschreibt.
Hahaha. Da hypen alle die Medikamente und dann sind bei vielen Menschen die eigenen Stoffwechselvorgänge viel effektiver. :-)