Bilder, Zahlen, Geschichte, Forschungspläne - die internationale Raumstation ISS ist das größte und teuerste zivile Projekt, das die Menschheit jemals begonnen hat
Das größte und teuerste zivile Projekt, dass die Menschheit jemals begonnen hat - diese Superlative gelten für die Internationale Raumstation ISS. Seit dem zweiten November 2000 ist sie bewohnt.
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Die Internationale Raumstation (ISS), wie sie ab 2004 im Orbit kreisen soll (© NASA)
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"Morgenröte" und "Einheit"
Seit 1998 umrundet die ISS die Erde - anfänglich bestehend aus dem russischen Modul Zarya (Morgenröte) und dem Verbindungsknoten 1, Unity (Einheit) der Amerikaner, die im All zusammengebaut worden waren.
Nach und nach haben die Besatzungen der US-Space Shuttles Atlantis, Endeavour und Discovery weitere Bauteile ins All gehievt: unter anderem Swesda - zu deutsch der "Stern", mit Wohneinheiten, und das in Deutschland gebaute "Gehirn" der Station, der Bordcomputer. Dann folgten Missionen, bei denen die ISS mit Batterien, Nahrung, Medikamenten, und Kleidung, einem Sauerstoff-Generator und einer Toilette ausgerüstet wurde.
Der Mensch schafft sich seine Umwelt selbst
Die Station ist ein Symbol für jene Eigenschaft, die den Menschen ganz besonders auszeichnet: die Fähigkeit, sich seine Umwelt selbst zu schaffen.
Mit diesem Können ist er in alle Regionen der Erde vorgedrungen und hat dort überlebt.
Überleben außerhalb der Atmosphäre
Mit seinen Vorstößen ins Weltall hat er die Tür zu einer neuen Dimension geöffnet.
Der Mensch löst sich in der von ihm selbst geschaffenen Umgebung der Raumschiffe und Raumstationen von der Erde, und überlebt sogar außerhalb der Atmosphäre.
(Von Markus C. Schulte v. Drach und Angelika Jung-Hüttl)
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