Raumfahrt Europas Raumfahrt geht zurück auf Los

Nicht nur in den Weiten des Alls, auch auf dem Erdboden ist die Esa aktiv - hier eine Station auf Teneriffa, die bei der Suche nach Asteroiden hilft.

(Foto: ESA/dpa)

Die gescheiterte Marslandung, die Unlust mancher Beitragszahler und der neue US-Präsident bringen fast alle bisherigen Pläne der Europäischen Weltraumorganisation Esa ins Wanken.

Von Alexander Stirn

Es sollte ein harmonisches Treffen werden, wahrscheinlich sogar ein langweiliges. Friede, Freude und ein Geldsegen - passend zur anbrechenden Adventszeit. Noch vor wenigen Wochen war von der turnusmäßigen Konferenz der europäischen Raumfahrtminister, die sich Anfang Dezember in Luzern über die Zukunft ihrer Weltraumorganisation Esa unterhalten wollen, wenig Aufregendes und viel Kopfnicken zu erwarten. Doch dann passierte das Undenkbare.

Dann zerschellte die europäische Sonde Schiaparelli beim Landeanflug auf den Mars. Dann kam Norwegen auf die Idee, bei der Raumfahrt massiv zu ...