Nach drei Fehlversuchen hat das amerikanische Privatunternehmen SpaceX erstmals eine Trägerrakete ins All geschossen.

Das amerikanische Privatunternehmen SpaceX hat erstmals eine Trägerrakete ins All geschossen.

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Erfolgreicher Start. (© Foto: SpaceX)

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Die Falcon 1 brachte am Sonntag nach dem Start im Südpazifik eine 165 Kilogramm schwere Ladung in eine Umlaufbahn.

Es war nach drei Fehlversuchen der erste Erfolg für das vom Internet-Unternehmer Elon Musk gegründete Unternehmen.

"Das bedeutet wirklich viel", sagte der Mitbegründer des elektronischen Bezahlsystems PayPal. "Es gibt nur ein paar Länder auf der Erde, die das getan haben. Es ist üblicherweise eine staatliche Sache, keine unternehmerische. Wir haben es geschafft."

SpaceX will die zweistufige Falcon 1 zu einer preiswerten Alternative zur Beförderung von Satelliten ins All machen. Die 21 Meter hohe Trägerrakete kostet 7,9 Millionen Dollar das Stück (5,4 Millionen Euro).

Die Rakete könnte in Zukunft Raumtransporte für die Nasa übernehmen, die der Firma bereits 278 Millionen Dollar zugesagt hat, falls die Technik bis 2010 bereitsteht. In diesem Jahr sollen die Space Shuttles außer Betrieb gehen.

2006 scheiterte der Jungfernflug durch ein Treibstoffleck, im vergangenen Jahr erreicht die Falcon zwar eine Höhe von 290 Kilometern, die erste Stufe stieß nach der Trennung aber mit der zweiten zusammen.

Im vergangenen Monat ging die dritte Falcon verloren. Sie hatte drei US-Satelliten und die Asche von Verstorbenen, darunter die von Astronaut Gordon Cooper und "Star Trek"-Schauspieler James Doohan an Bord. Aufgrund dieser Erfahrungen hatte das Unternehmen beschlossen, diesmal weniger Nutzlast an Bord zu nehmen.

Musk kündigte an, sein Unternehmen plane weitere Raketenstarts. Die technischen Fehler seien beseitigt wurden, die zum Scheitern der vorangegangenen Starts geführt hätten. SpaceX entwickelt auch ein Raumfahrzeug, Falcon 9, das nach dem Ende des US-Shuttle-Programms zur internationalen Raumstation ISS fliegen können soll.

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(AP/mcs)