Der Wettersatellit MSG-1, der Unwetterwarnungen und Daten zur Klimaveränderung liefern soll, funktioniere einwandfrei, meldet die ESA.
Frühere Unwetterwarnungen und Daten zur Klimaveränderung soll der neue Wettersatellit MSG-1 liefern, der in der Nacht zum Donnerstag im zweiten Anlauf von der europäischen Trägerrakete Ariane-5 ins All gebracht wurde.
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Der Nachfolger der ein Vierteljahrhundert alten "Meteosat"-Generation funktioniere einwandfrei, erklärte die Europäische Raumfahrtagentur ESA. MSG-1 soll Ende Oktober das erste Wetterbild zur Erde senden.
Das ESA-Kontrollzentrum Darmstadt manövriert den rund zwei Tonnen schweren Satelliten bis Dienstag in eine geostationäre Umlaufbahn über dem Äquator.
MSG-1 liefert künftig alle 15 statt wie bisher alle 30 Minuten Wetterbilder, die zudem eine höhere Auflösung haben. So könnten die Meteorologen genauere Vorhersagen und Frühwarnungen etwa bei Gewittern oder Hochwasser liefern, erklärte die Betreibergesellschaft Eumetsat.
MSG-1 überwacht auch die Klimaveränderungen, indem er die Differenz zwischen der Energie misst, die die Erde empfängt und derjenigen, die wieder abgestrahlt wird. Insgesamt sollen drei Satelliten dieses Typs im All stationiert werden.
Ariane-5 beförderte von Kourou in Französisch-Guyana aus zugleich den Fernmeldesatelliten Atlantic Bird in den Weltraum. Nach der Verschiebung des Starts um einen Tag wegen technischer Probleme hob die Trägerrakete am Donnerstag um 00.45 Uhr MESZ planmäßig ab. Es war der dritte erfolgreiche Start der Ariane-5 in diesem Jahr. Sie soll das erfolgreiche Vorgängermodell Ariane-4 ablösen.
(sueddeutsche.de/AP)
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