Rund eineinhalb Wochen nach dem Start ist die erste chinesische Sonde in die Mond-Umlaufbahn geschwenkt. China will auf dem Erdtrabanten auch nach Rohstoffen suchen.

Alles verlaufe pünktlich nach Plan, berichteten die staatlichen Medien.

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Die Mission der Sonde Chang'e 1 markiert den Beginn eines ambitionierten, zehnjährigen Programms zur Erforschung des Mondes, in dessen Rahmen China auch noch einen Roboter zum Mond schicken und wieder zur Erde zurückholen will.

Ende November sollen die ersten Bilder von der Mondoberfläche zur Erde gesendet werden. Die Sonde ist dafür mit Stereokameras und Röntgenspektrometern ausgestattet, um ein dreidimensionales Bild der Oberfläche zu erhalten. Es geht den Chinesen um wissenschaftliche Untersuchungen und die Erkundung von Rohstoffvorkommen.

Sechs Wochen vor den Chinesen hatte auch Japan als erste asiatische Nation einen Satelliten in eine Umlaufbahn um den Mond gebracht.

Im nächsten Jahr wollen Indien und die USA ebenfalls Sonden zum Erdtrabanten schicken. Und 2012 möchten deutsche Forscher eine Mond-Mission starten.

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(AP/mcs)