Rund eineinhalb Wochen nach dem Start ist die erste chinesische Sonde in die Mond-Umlaufbahn geschwenkt. China will auf dem Erdtrabanten auch nach Rohstoffen suchen.
Alles verlaufe pünktlich nach Plan, berichteten die staatlichen Medien.
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Die Mission der Sonde Chang'e 1 markiert den Beginn eines ambitionierten, zehnjährigen Programms zur Erforschung des Mondes, in dessen Rahmen China auch noch einen Roboter zum Mond schicken und wieder zur Erde zurückholen will.
Ende November sollen die ersten Bilder von der Mondoberfläche zur Erde gesendet werden. Die Sonde ist dafür mit Stereokameras und Röntgenspektrometern ausgestattet, um ein dreidimensionales Bild der Oberfläche zu erhalten. Es geht den Chinesen um wissenschaftliche Untersuchungen und die Erkundung von Rohstoffvorkommen.
Sechs Wochen vor den Chinesen hatte auch Japan als erste asiatische Nation einen Satelliten in eine Umlaufbahn um den Mond gebracht.
Im nächsten Jahr wollen Indien und die USA ebenfalls Sonden zum Erdtrabanten schicken. Und 2012 möchten deutsche Forscher eine Mond-Mission starten.
- US-Astronaut flickt Sonnensegel Spektakuläre Notreparatur im All 03.11.2007
- Raumfahrt China startet Mondsonde 24.10.2007
- Weltraumforschung Japan unterwegs zum Mond 14.09.2007
(AP/mcs)
Gysi gegen Lafontaine
Bahahaaa, und dann???
Es wird noch Jahrzehnte dauern, bis der Nutzen lunarer Ressourcen die Transportkosten aufwiegen (geschweige denn übersteigen) wird...immerhin müsste man das Werkzeug ja erstmal zum Mond bringen..und selbst die Errichtung einer Schürfwerkzeuge produzierenden Fabrik auf dem Mond müsste erst einmal logistisch geplant werden...
Fazit: Das ganze ist nur ein Prestige-Unternehmen....als ob sich das lohnen würde...naja, immerhin denkt China in langfristigen Prozessen...aber zu welchem Preis??