Konkurrenz im All: Nach dem ersten Außeneinsatz chinesischer Astronauten will China im kommenden Jahr mit dem Bau einer Raumstation beginnen. Die USA reagieren gereizt.
China will hoch hinaus. Im vergangenen Jahr hatten chinesische Astronauten ihren ersten Außeneinsatz im All absolviert.
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Ende Januar konnten die Chinesen ein "Tiangong"-Modell im Fernsehen bestaunen. (© Screenshot: CCTV 1)
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Nun hat die aufstrebende Raumfahrtnation das nächste Manöver im Orbit angekündigt: Im kommenden Jahr wollen die Chinesen ein erstes - noch unbemanntes - Modul in den Weltraum schicken. Es soll die Basis für eine eigene Raumstation sein.
Wie Tiangong, der "himmlische Palast", einmal aussehen soll, konnten Chinas Fernsehzuschauer bereits Ende Januar bestaunen. Als Höhepunkt einer Show zum chinesischen Neujahrsfest zeigte das Staatsfernsehen ein Modell der geplanten Station.
Mit seinen beiden Sonnensegeln, dem langen zylindrischen Bauch und dem kapselförmigen Wohnmodul erinnert Tiangong an ein frühes Ausbaustadium der ehemaligen russischen Raumstation Mir.
Nach Informationen der offiziellen chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua ist das Basismodul der Station, an dem Ingenieure angeblich sieben Jahre gearbeitet haben, so gut wie fertig: Tiangong 1 soll Astronauten genügend Raum bieten, um darin zu leben und zu forschen. Es soll aber auch längere Zeit unbewohnt um die Erde kreisen können.
Das muss es auch, denn die chinesischen Pläne sind zwar ambitioniert, von großer Eile scheinen sie aber nicht geprägt zu sein: Frühestens 2011 soll mit Shenzhou 8 das erste unbemannte Raumschiff zur Rumpfstation fliegen und an sie andocken - ein Manöver, das zu den großen Herausforderungen der Raumfahrt gehört und das bislang nur Russland, die USA und seit kurzem auch Europa beherrschen.
Immerhin gilt es, zwei Raumfahrzeuge, die mit jeweils 28.000 Kilometern pro Stunde um die Erde rasen, millimetergenau aufeinander zuzusteuern. Nach einem weiteren unbemannten Versorgungsflug soll mit Shenzhou 10 schließlich die erste Crew der in China Taikonauten genannten Raumfahrer ihren Palast im Orbit beziehen.
Die USA sehen die chinesischen Raumfahrtaktivitäten, die offiziell friedlichen Zwecken dienen, aber von der Volksbefreiungsarmee geleitet werden, mit Misstrauen.
Groß ist die Sorge um die militärische Dominanz im All. Seit mehr als zehn Jahren verbietet daher ein US-Gesetz den Verkauf sämtlicher Technologien an China, die für den Bau von Raketen oder Satelliten benutzt werden könnten; sogar Solarzellen fallen darunter. Zudem versuchen die USA, ihre internationalen Raumfahrtpartner von Kooperationen mit China abzuhalten.
Mit wenig Erfolg: So schloss das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Mitte Dezember einen Vertrag mit dem Chinesischen Büro für Bemannte Raumfahrt, der eine intensive Zusammenarbeit in den kommenden Jahren vorsieht.
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Griechenland in der Schuldenkrise
@seppalino: ein schmerzender Prozess..fuer die USA
zu sehen wie China immer naeher kommt, die USA selber fast kein Geld mehr haben, waehrend die Chinesen in den Milliarden Ueberschuessen schwimmen.
^^
Unsinn die sind alle weggespült worden von der Krise. Die Chinesen sind mit die größten verlierer dieser Tage. Noch vor 8 Monaten 2 Billiarden überschuß und nun 1 Billiarde Schulden.... Ich bezweifle das China in den nächsten 20 Jahren weiter so protzen wird die haben ganz andere Probleme.
2Zitat: "Aber es wird interessant sein, wie die armen USA versuchen werden ihren technologischen Vorsprung vor den Chinesen zu verteidigen..."
^^
Zwischen in Russland gekauften Technologien die sehr funktionel sind und dem Amerikanischen Space Shuttel liegen technologische Welten. Da müßte China die nächsten 20 Jahre viiiiiiiel mehr machen als jetzt schon um da hin zu kommen. Die momentane Quote ist 10 Raketenstarts 1 kommt ins All und der wird dann im Staatsfernsehen gezeigt.
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Witzig wie hier jeder Strohalm genutzt wird ums den Amis über die Chinesen oder Russen zu zeigen. Das können die schon aber nicht in der Raumfahrt. Die Amis machen da momentan sehr wenig könnten aber wenn sie möchten sofort irgendetwas bauen was 100% besser ist als alles was mommentan auf dem Markt ist. Es fehlt halt Geld aber das hat ab jetzt keiner der Beteiligten Staaten. Und sobald wieder Geld da ist ist die Nasa und die Eads unumstößlich Platz 1 im Weltraum. Der rest ist Chinesische Propagander....
Nur den Russen muß man Respekt zollen weil die aus nix ganz viel rausholen und das Kostendeckend mit Gewinn.
Mehr Schein als sein...
Jeder der sich über dieses Land eine Meinung bilden mag, sollte selbst mal ein halbes Jahr dort verbracht haben, die Realität sieht wie so oft unspektakulärer aus als die Artikel die darüber geschrieben werden.
China spielt mit der Angst vor der Möglichkeit eine chinesische Raumstation im All zu haben, aber so schnell wird das nicht passieren. Eine Raumstation im Orbit zu platzieren ist etwas anderes als Spritzgussformen für Plastikspielzeug nachzubauen.
Den Vollmundig angekündigten selbstentwickelten Transrapid hab ich noch nicht fahren sehen, die Crashtests ihrer Mittelklassewägen hingegen schon. Ich erinnere nur an die Bilder von der Olympiade.... wie war das mit der Computersimulation? Das können se gut, Dinge so aussehen lassen als ob, leider scheiterts allzu oft an der Realität.
Fakt ist, ich glaube nicht an die chinesische Raumstation ohne fremde Hilfe zumindest nicht.
wen einen nation eine raumstation alleine aufbauen und betreiben kann, dann sind das die chinesen; immerhin ist der aufwand dafür so hoch, dass sich das nur ohne jegliche rücksicht auf das eigene volk durchsetzen lässt.
wie lange dauert es noch, bis alle kapiert haben, dass es nur gemeinsam geht?
The coming war with China? Als Japan sich anschickte, die USA wirtschaftlich von Platz 1 zu verdrängen, schrieb Clinton-Freund Friedman ein Buch, in dem er begründete, weshalb die USA jetzt gegen Japan Krieg führen müssten. Bill Clinton orchestrierte mit: "Es war damals nicht falsch, die Atombomben zu werfen - und es ist heute nicht falsch!".
Mal sehen, wie die USA China daran hindern werden, ihnen den Rang abzulaufen. Ich habe da so eine Ahnung. Etikettiert wird das dann mit: Kampf für die Menschenrechte und den Frieden. Und ein paar äußerst kluge Schreiberlinge der SZ werden dann über die Notwendigkeit des Massakers sich auslassen und sich danach zufrieden die Bäuche vollschlagen.
Wem das absurd erscheint, der rufe sich bitte den Völkermord der USA in Indochina vor Augen. Als Vietnam sich aus der Kolonialherrschaft befreien wollte, ermordeten die USA 6 Millionen Menschen in Vietnam, Kambodscha und Laos. Heute noch leugnet die SZ den Völkermord an 6 Millionen Menschen und heute noch faselt die SZ von einem "Krieg". Wie absurd also ist die Vermutung, dass die Zukunft nicht genauso aussehen wird wie die Vergangenheit? Dem Versagen der Presse und der Indolenz sogenannten informaierten Öffentlichkeit sei Dank.
Unverschämtheit, wie China einfach, ohne die USA vorher zu fragen, den Weltraum erobert... einfach keinen Respekt vor dem Cowboy....
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