Wie man mit Hunden umgeht, die gefährlich sein könnten - oder tatsächlich angreifen.
Wie erkennt man, dass ein Hund gefährlich sein könnte?
Manchmal kann man einen Hund mit einem starken Tritt abwehren. Fasst man seine Vorderbeine und biegt sie auseinander, lässt ein Hund meist von einem ab. (© Foto: AP)
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Der Halter hat seinen Hund nicht klar unter Kontrolle, das Tier zieht an der Leine und verweigert den Gehorsam.
Der Hund wendet einem Fremden plötzlich seine Aufmerksamkeit zu. Ist der Halter nicht in der Nähe oder reagiert nicht auf das veränderte Verhalten, sollte man auf der Hut sein.
Hunde kommunizieren viel über Körpersprache. Schwanzwedeln bedeutet aber nicht automatisch, dass der Hund freundlich gestimmt ist. Es zeigt nur einen Erregungszustand. Bleibt der Hund plötzlich stehen und blickt mit erhobenem Kopf den Passanten an, ist Vorsicht geboten, das ist kein unterwürfiges Verhalten. Weitere Warnsignale sind erhöhte Körperspannung, aufgestellte Nackenhaare und Knurren.
Was tun, wenn der Hund kommt?
Nicht anfassen. Auch wenn ein Hund mit dem Schwanz wedelt und freundlich wirkt: Einen Hund, den man nicht kennt, sollte man nicht streicheln.
Nicht ansehen. Hunde fassen es als Drohung oder Herausforderung auf, wenn man ihnen in die Augen blickt. Lieber Interesse an der Umgebung vortäuschen.
Ignorieren. Grundsätzlich gilt: Tempo beibehalten und den momentanen Bewegungsablauf nicht plötzlich ändern. Dann hat der Hund auch keinen Grund, sich mit dem Passanten zu beschäftigen.
Versucht der Hund zu schnüffeln, sollte man das zulassen und keine ruckartigen Bewegungen machen. Die meisten Hunde verlieren schnell das Interesse.
Was tun, wenn ein Hund angreift?
Niemals wegrennen. Es ist praktisch unmöglich, einem Hund zu entkommen. Außerdem wird durch das Flüchten der Jagdtrieb geweckt.
Den Rücken zu einer Wand oder einem anderen Hindernis drehen und dem Hund die Front bieten. Der Rücken kann das Tier zum Nackenbiss verleiten.
Ist man körperlich dazu in der Lage, kann man den Hund mit einem starken Tritt abwehren. Oder seine Vorderbeine fassen und auseinander biegen. Die meisten Hunde lassen dann ab.
Wenn alles andere versagt, Ruhe bewahren. Wird man gebissen, sollte man weder schreien noch versuchen sich loszureißen. Es ist leichter gesagt als getan, aber Panikreaktionen verschlimmern die Lage. Der Versuch, sich loszureißen, verleitet den Hund zum Nachbeißen.
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(SZ vom 27.04.2010/mcs)
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Ja, und ich bin der Ansicht, daß auch jeder mit einem Fahrzeug, das mehr als 45 km/h aufbringt, eine potentielle Waffe besitzt, schließlich werden allein jeden Tag mehr Leute durch Autos als durch Hunde in einem ganzen Jahr getötet.
Alle BMW-Fahrer sind Autobahnraser, und Frauen mit roten Haaren sind Hexen...
Polemischer Schwachsinn!
oder auch der kleinen Frau.
Hunde sind - wenigsten ab einer gewissen Größe - als Waffen einsetzbar. Im Gegensatz zu Steinen, Stöcken, Messern oder sogar Pistolen sind sie aber zu autonomem Handeln fähig.
Einmal auf ein Ziel angesetzt sind sie in der Lage, dieses so lange zu verfolgen, bis sie es eingeholt haben (da ein durchschnittlicher Hund viel schneller läuft als ein trainierter Mensch kein Problem).
Gelegentlich kommt es vor, dass sich der Hund das Ziel selbst aussucht.
Aus oben genannten Gründen sind Hunde gefährlicher als die meisten "verbotenen" Waffen. So lange Menschen zielsuchende Waffen (vulgo Hunde) mit sich führen dürfen, möchte ich auch die Erlaubnis zum Tragen eines Samuraischwertes bzw. einer Pumpgun ... ;-))