In manchen Gegenden in Deutschland gibt es offenbar keine einzige Amsel mehr. Fachleute haben nun die mögliche Ursache für das mysteriöse Phänomen entdeckt - und warnen, dass auch Menschen durch den Auslöser des Vogelsterbens bedroht sein könnten.
Seit Wochen sterben in Deutschland die Amseln. Zunächst dachten die Mitarbeiter des Naturschutzbunds (Nabu) noch, es seien nur die üblichen Anrufe beunruhigter Vogelliebhaber, die wie jedes Jahr im August den Gesang der Amseln vermissen.
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Vogelsterben in Deutschland? "Vor allem im Rhein-Neckar-Gebiet scheint es tatsächlich einen Amselschwund zu geben", sagt Nabu-Vogelkundler Stefan Bosch. (© dapd)
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Zu dieser Jahreszeit sind die Tiere in der Mauser und wollen lieber unentdeckt bleiben. "Vor allem im Rhein-Neckar-Gebiet scheint es aber tatsächlich einen Amselschwund zu geben", sagt Nabu-Vogelkundler Stefan Bosch. Manche Gegenden sollen bereits völlig vogelfrei sein.
Für das mysteriöse Vogelsterben liefern Fachleute nun eine mögliche Erklärung: Offenbar verenden die Tiere an dem tropischen Usutu-Virus, das in Deutschland bisher unbekannt war. Am Mittwoch meldete das Hamburger Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNI) den Fund von Usutu-Viren in einer toten Amsel aus Hessen. Der Erreger hatte sich in den inneren Organen des Vogels ausgebreitet, berichtete der Leiter der virologischen Diagnostik am BNI, Jonas Schmidt-Chanasit.
Am Donnerstag fanden seine Kollegen vom Friedrich-Loeffler-Institut für Tiergesundheit (FLI) das Virus in vier weiteren Amseln aus Mannheim. "Insgesamt wurden fünf Tiere getestet, und alle hatten Usutu", sagt Schmidt-Chanasit. "Damit ist der Zusammenhang mit dem Vogelsterben zwar nicht bewiesen, aber er liegt nahe."
Dass eine Amsel aus Hessen ins Virenlabor des Tropeninstituts am Hamburger Hafen gelangte, war kein Zufall. Schon länger haben Naturschützer und Gesundheitswächter das Usutu-Virus im Verdacht. Schon vor zehn Jahren löste es in Österreich ein Massensterben von Amseln und Graueulen aus, später zog es nach Italien und Ungarn.
Ursprünglich stammt der Erreger, der eng mit dem West-Nil-Virus verwandt ist, aus Afrika. Stechmücken übertragen ihn auf Vögel. Mit Zugvögeln könnte das Usutu-Virus nach Europa gekommen sein, wenn nicht sogar eine infizierte Mücke einfach das Flugzeug genommen hat, wie dies bei der Ausbreitung des West-Nil-Virus im Jahr 1999 nach Amerika nachweislich der Fall gewesen ist. So sind auch die ersten europäischen Usutu-Fälle bei Vögeln in der Nähe des Wiener Flughafens entdeckt worden.
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Wir hatten ja nun genug neue und vor allem plötzliche Grippen, wo aber zeitgleich die Medikamente bereitstanden. Die eigentlich prognostizierten Schäden hielten sich mehr als in Grenzen. Die Medikamente wurden verbrannt. Der Umsatz hat aber geklappt. Die Amseln haben sich sicher an den Ursachen im Nachgang diese Grippe geholt. Auf welchem Weg auch immer.
wir brauchten ja wieder eine Pandemie damit die Rendite der Pharmaindustrie dieses Jahr wieder passt.
Und Usutu wird sicher genauso teuer und genauso verheerend für die Bevölkerung sein wie die Schweinegrippe.
die Ratten der Lüfte treffen sollen...
"Was die eingesackten „Wissenschaften“ nicht alles meinen – wer sie bezahlt, der sie dirigiert. Und bezahlt werden diese „W . . .“ von Profiteuren eines WahnsinnsRaubsystems
Oh weh, diese Wahnsinns-Zivilisation. Es geht rasant bergab. Sterben tun nicht nur Amseln . . ."
Ja, nicht nur die Amseln sterben, sondern auch der gesunde Menschenverstand, der so langsam von paranoidem Weltverschwörungsdenken verdrängt wird. Wenn ich so einen paranoiden Käse unter jedem erdenklichen Wissenschaftsartikel lesen muss, da kommt mir ehrlich das Essen von vor drei Jahren hoch.
Ich behüte ab sofort die Amseln in unserem Garten.
Paging