"Sehr wahrscheinlich" gehen die Probleme am Teilchenbeschleuniger auf Fehler in den magnetischen Supraleitern zurück, erklärte LHC-Projektleiter Lyn Evans.
Die schwere Panne am weltgrößten Teilchenbeschleuniger LHC vom vergangenen Monat ist möglicherweise durch menschliches Versagen ausgelöst worden.
Der Teilchenbeschleuniger kann frühestens Ende April wieder gestartet werden. (© Foto: Cern/ddp)
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Es sei "sehr wahrscheinlich", dass eine der 10.000 Verbindungen zwischen den magnetischen Supraleitern des Teilchenbeschleunigers durch Überhitzung ein Loch bekommen habe, durch welches Helium in den Tunnel gelangt sei, sagte der LHC-Projektleiter, Lyn Evans, auf einer Pressekonferenz am Atomforschungszentrum Cern bei Genf. "Ich glaube, dass es menschliches Versagen war."
Das für die Reparatur zuständige Team habe seine Theorie noch nicht überprüfen können, fügte Evans hinzu.
Nur wenige Tage nach dem Start des Teilchenbeschleunigers im September war die Anlage wegen zwei Pannen abgeschaltet worden. Die schwerere der beiden Pannen erfolgte laut Evans während eines Tests, mit dem ein Herauffahren der Stärke der Anlage vorbereitet werden sollte.
"Wir haben in einer Stunde das gemacht, was wir ursprünglich in vier Tagen machen wollten", sagte Evans. Der Projektleiter sprach von einem "schweren Schlag" für das Forschungszentrum. Nach den Pannen kann der Teilchenbeschleuniger frühestens Ende April wieder gestartet werden, wie Cern-Sprecher James Gillies bestätigte.
Nach fast 20-jähriger Vorbereitungszeit hatten Wissenschaftler des Cern am 10. September den ersten Protonen-Strahl in die 27 Kilometer lange unterirdische Röhre des weltweit leistungsstärksten Beschleunigers geschickt.
Die Forscher wollen in dem mehr als 100 Meter unter der Erde gelegenen Tunnel Protonen auf nahezu Lichtgeschwindigkeit beschleunigen und miteinander kollidieren lassen. Von den Experimenten erhoffen sich die Wissenschaftler Aufschluss über fundamentale Fragen wie die Entstehung des Universums und die Struktur der Materie.
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(AFP/mcs)
Gysi gegen Lafontaine
Also bei diesen Popolärwissenschaftlichen Beiträgen kann man ja froh sein wenn man als Insider versteht worum es geht.
Mit der stärke der Anlage ist die Energie der Protonen gemeint, also wenn die Protonen stärker Beschleunigt werden. Dan werden die Protonen schwerer (spezielle Relativitätstheorie), und und man braucht ein größeres Magnetfeld um sie in der Kurve zu halten.
Die Erzeugung dieses Feldes wurde zunächst ohne Protonenstrahl geprobt. Ein höheres Magnetfeld bedeutet einen größeren Strom in den Elektromagneten, wodurch sich (wahrscheinlich) der Kontakt erhitzt hat.
Die gute Nachricht ist übrigens, dass dieser Test bei den anderen Ablenkmagneten im Ring erfolgreich verlaufen ist.
Ist das ein Übersetzungsfehler oder das Ergebnis einer neuen grammatik Regel...
Den Satz verstehe ich nicht.