Nicht nur an der Küste bedroht der Ölteppich die Natur. Auch auf hoher See sterben Tiere durch das Umweltgift und die Chemikalien, die dagegen eingesetzt werden.
Neben dem klebrigen Ölschlick an den Küsten sind verschmutzte Vögel und tote, angespülte Fische die auffälligsten Folgen einer Ölpest. Und die Maßnahmen zum Schutz der Umwelt konzentrieren sich darauf, zu verhindern, dass das Umweltgift das Festland erreicht.
Bild vergrößern
Möglicherweise ein Opfer der Ölpest: Eine Wasserschildkröte an der Küste von Mississippi. (© Foto: AFP)
Anzeige
Doch auch wenn die Auswirkungen auf die Umwelt kaum zu sehen sind, solange ein Ölteppich "nur" auf dem Meer schwimmt - sie können gravierend sein.
Schließlich werden etliche Tiere bereits im Meer vom Öl und von den Chemikalien, die im Kampf gegen den Ölteppich eingesetzt werden, bedroht.
So leben im tieferen Wasser des Golfs von Mexiko allein zehn gefährdete Hai-Arten, ein halbes Dutzend Schildkrötenarten, Wale, Seekühe und etliche Fische und Krebse.
Selbst wenn Tiere nicht direkt mit dem Ölteppich in Berührung kommen, kann das Gift sie indirekt über die Nahrungskette erreichen: Kleine Fische fressen verschmutztes Plankton, große Fische, Wale oder Vögel fressen wiederum die kleinen Fische. Auch verendete Tiere an der Küste, die nicht ölverschmutzt sind, können daher Opfer der Ölpest sein.
In einer Bildergalerie zeigen wir einige Beispiele der betroffenen Tierarten.
- Ölpest im Golf von Mexiko Die Schuld von BP und von Obama 17.05.2010
- Erste Erfolge bei Bekämpfung der Ölpest Hoffnung am Golf 17.05.2010
- Gesunkene Bohrinsel Kotau vor der Ölindustrie 15.05.2010
- Ölpest im Golf von Mexiko Bohrung war unzulässig 14.05.2010
- BP: Ölpest im Golf von Mexiko Kleinere Glocke - größere Chance? 13.05.2010
- Ölpest im Golf von Mexiko Das schwarze Loch 12.05.2010
- Gesunkene Bohrinsel Probleme mit der Stahlglocke 10.05.2010
(sueddeutsche.de/mcs/cosa)
Machtkampf in der Linken
Eigentlich kann man froh sein das es dort passiert ist zusammen mit dem Gelben Meer vor China sind das die totesten flecken Ozean auf dem Planeten. DAs war vorher schon so durch die crasse Umweltverschmutzung.
Mit etwas glück hilft das Unglück das die nun endlich anfangen die Caribic so lange in ruhe zu lassen und keinen M;üll mehr einzuleiten das die sich vieleicht mal wieder etwas erholt.
Wie gesagt die war vorher schon ein toter Patient.