Der Walkman läuft mit einer Zucker-Batterie - klingt absurd, oder? Ist es aber nicht: Der Elektronikkonzern Sony hat sich etwas für umweltbewusste Zuhörer ausgedacht.
Mit einer Batterie, die durch Zucker angetrieben wird, möchte der Elektronikkonzern Sony ein umweltbewusstes Publikum ansprechen. Ein Prototyp der Bio-Batterie habe bis zu 50 Milliwatt Leistung produziert, berichteten Forscher des Unternehmens auf der Tagung der Gesellschaft der Amerikanischen Chemiker, die am Donnerstag in Boston zu Ende ging.
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Batterien, die mit Zucker betrieben werden - vielleicht ist das bald schon keine Zukunftsmusik mehr (© Foto: ddp)
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Bei einer Vorführung in der Konzernzentrale in Tokio am Freitag goss ein Sony-Mitarbeiter einen zuckerhaltigen Fitness-Drink auf die Batterien, um einen Walkman mit angeschlossenem Lautsprecher in Betrieb zu setzen. Noch im vergangenen Jahr sah es so aus, als könne der Elektronikkonzern Sony - einer der größten Batteriehersteller der Welt - nicht einmal mehr normale Laptop-Akkus bauen.
Enzyme zerlegen den Zucker
Wegen Brandgefahr hatte das Unternehmen Millionen von Laptop-Akkus zurückrufen müssen. Die durch die Photosynthese bei Pflanzen inspirierte Batterie sei nun ein Beispiel für eine umweltfreundliche Energiequelle der Zukunft, erklärte ein Unternehmenssprecher. "Zuckerbatterien" seien biologisch abbaubar - die Kohlenhydrate zur Herstellung der Batterien könnten überall auf der Welt leicht aus Pflanzen gewonnen werden.
Marktreif ist der Prototyp allerdings noch nicht. Ein einzelnes würfelförmiges Batteriemodul hat eine Kantenlänge von vier Zentimetern. Vier Stück muss man davon zusammenstecken, um einem marktübliche Abspielgerät für Musikdateien Töne zu entlocken.
Im Inneren der Batterie zerlegen Enzyme den Zucker in seine Bestandteile, dabei werden Elektronen und Wasserstoff frei, der sich mit Sauerstoff aus der Luft zu Wasser verbindet. Die frei werdende Energie speist das elektrische Kleingerät. Bereits Ende Mai dieses Jahres hatten amerikanische Chemiker ein Verfahren gezeigt, das aus Wasser und pflanzlicher Stärke reinen Wasserstoff gewinnt. Damit wollen sie zum Beispiel die Brennstoffzelle eines Autos betreiben.
(SZ vom 25./26.8.2007)
Mubarak-Prozess in Ägypten
Nimm ein einfaches ISDN-Telefon oder analog-Telefon (je nach Anschluss), dem reicht nach wie vor die Versorgungsspannung auf der Leitung.
Wenn man funkübertragung oder jede Menge Features will, dann kostet das einfach Strom.
Das ist ja schön, wenn der Walkman (ähm ... die meinten sicher einen MP3-Player) mit einer Batterie auf Zuckerbasis läuft. Aber warum braucht er überhaupt eine Batterie? Wie wäre es mit einer Solarzelle?
Mich ärgert es, wenn ich ständig für alles und jedes Batterien kaufen muss. Mein neues Telefon möchte gleich 4 Stück davon, und als ob das nicht genug wäre, muss man es auch noch ans Netz anschließen! Da man auf ein Telefon ja schlecht verzichten kann, muss ich das wohl oder übel in Kauf nehmen. Ich kann mich aber erinnern, dass Telefone früher weder ein Netzkabel noch eine Batterie brauchten. Also was soll das plötzlich? Bei vielen Kleinelektrogeräten würde es auch ohne Batterien gehen - aber dann könnte man ja kein Geld mehr mit diesen verdienen.
So viel Pflanzen können doch gar nicht angebaut werden um unseren Energiehunger zu stillen oder nur um den Preis, dass noch mehr Leute ver-hungern, weil sie sich nun noch teurer werdenden Nahrungsmittel nicht mehr leisten können.