Knapp 40 Jahre nach der ersten Mondlandung wird der Erdtrabant erneut erforscht. Die Nasa schickt zwei Sonden zum Mond - mit ganz speziellen Aufträgen.
Die Nasa nimmt den Mond wieder ins Visier. In der Nacht zu Freitag mitteleuropäischer Zeit will die US-Raumfahrtbehörde zwei unbemannte Sonden auf den Weg zum Erdtrabanten schicken. Die Mission gilt als Vorbereitung künftiger bemannter Mondflüge.
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Ein Computerbild zeigt den Lunar Reconnaissance Orbiter (LRO) mit einem Hintergrund, der aus dem Bildmaterial der Apollo-Mission gestaltet wurde. Die Sonde soll den Mond erneut erkunden. (© Foto: dpa / Nasa)
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Die beiden Raumfahrzeuge, der Lunar Reconnaissance Orbiter (LRO) und der Lunar Crater Observation and Sensing Satellite (LCROSS), sollen in Cape Canaveral an Bord einer Atlas-V-Rakete ins All geschossen werden. Der Startzeitpunkt soll zwischen 23.12 Uhr und 23.32 Uhr deutscher Zeit liegen.
Der LRO wird den Himmelskörper in 50 Kilometer Höhe umkreisen. "Wir müssen uns besser mit den Landschaften des Mondes vertraut machen, mit seinen Bergen und Tälern, um künftige Landeorte gezielt auswählen zu können", sagt Scott Hubbard von der Abteilung für Luft- und Raumfahrtwissenschaften der Stanford University.
Dazu soll der LRO dreidimensionale Landkarten vom Mond erstellen und helfen, einen sicheren Landeplatz für Astronauten ausfindig zu machen. Die Sonde soll den Mond ein Jahr lang umkreisen.
LCROSS soll hingegen in den schattigen Kratern an den lunaren Polen nach gefrorenem Wasser suchen. Anfang Oktober will die Nasa dazu die ausgebrannte Raketenoberstufe, die LRO und LCROSS an ihr Ziel transportiert hat, auf den Mond stürzen lassen. Dabei dürfte sie eine Fontäne aus Staub, Wasserstoff und Mineralien auslösen.
LCROSS soll durch diese Partikelwolke fliegen und ihre Zusammensetzung analysieren. Anschließend soll sich die Sonde selbst in einen Mond-Krater stürzen und eine zweite Fontäne auslösen. Auch diese wollen Wissenschaftler von der Erde aus beobachten.
Sogar das Weltraum-Observatorium Hubble soll Bilder und Daten vom Aufprall liefern. Spätestens dann soll endgültig klar sein, ob und in welcher Form Wasser auf dem Mond vorkommt.
- Neuer Nasa-Chef Bolden Die Erkundung der Möglichkeiten 24.05.2009
- Raumfahrt Die sieben Überflieger 09.04.2009
- James Webb Space Telescope Ein neues Auge im All 02.04.2009
(SZ vom 18.06.2009/gal)
Linke-Parteitag in Göttingen
"Wir müssen uns besser mit den Landschaften des Mondes vertraut machen, mit seinen Bergen und Tälern, um künftige Landeorte gezielt auswählen zu können".
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Ich komm' einfach nicht umhin den Verdacht weiter zu hegen, dass die noch nie wirklich da oben waren. (*,-))
die ausgebrannte Raketenoberstufe
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Ähnlich dem Schulsystem - ein dreigliedriges Raketensystem.
Und was nützt das alles dem amerikanischen Steuerzahler?