Von noe

Die Zunahme von Kohlendioxid im Meer ist für Korallen eine tödliche Gefahr. Steinkorallen haben eine besondere Strategie, um zu überleben.

Im Zuge des Klimawandels werden die Meere saurer. Dafür verantwortlich ist der steigende Gehalt von Kohlendioxid im Wasser.

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Fast wie See-Anemonen sehen die Korallen ohne Skelett aus. (© Foto: A. Briestien)

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Vor allem Korallen reagieren darauf besonders empfindlich, der sinkende pH-Wert der Ozeane ist für die Organismen eine tödliche Gefahr.

Nun haben israelische Meeresbiologen um Maoz Fine von der Bar-Ulan Universität eine Korallenart beobachtet, die eine Abwehrstrategie gegen diese Bedrohung entwickelt hat (Science, Bd. 315, S. 1811, 2007).

Die Steinkoralle reagiert zunächst sehr empfindlich auf Säure, ihr Skelett löst sich darin auf. Im Labor der Meeresbiologen zeigte sich jedoch, dass die Korallen dennoch nicht zugrunde gehen, sie überlebten in einer Art weichem Polypen-Körper.

Als die Wissenschaftler die Tiere nach einem Jahr wieder in normales Meerwasser brachten, wuchsen die Skelette der Steinkorallen wieder nach. Dennoch betonen die Biologen, dass Korallenskelette ein unersetzbarer Lebensraum für viele Meeresbewohner sind.

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(SZ vom 30.3.2007)