Erleichterung bei der Nasa: Nach mehreren Versuchen hat es die Mars-Sonde doch noch geschafft, eine Bodenprobe in den Anaylseofen zu transportieren.
Nach mehreren vergeblichen Anläufen sind die ersten Mars-Bodenproben doch noch in einen Laborofen der Phoenix-Sonde gelangt.
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"Grabungsstelle": Hier hat der Roboterarm die Bodenprobe genommen. (© Foto: Nasa/JPL/CalTech/AP)
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Bei den ersten Versuchen hatte sich herausgestellt, dass das vom Roboterarm aufgenommene Material zu grobkörnig war, um durch den Filter des Anaylsegeräts zu gelangen.
Jetzt konnten die Wissenschaftler im kalifornischen Kontrollzentrum über den mit einer Schütteltechnik gelungenen Transport der Bodenprobe in den Ofen jubeln. Das Untersuchungsergebnis wird in der kommenden Woche erwartet.
Die Gesteinsproben sollen unter anderem auf rund 1000 Grad Celsius erhitzt werden, um Aufschluss über den Wassergehalt und die in der Probe enthaltenen Minerale zu erhalten.
Die Forscher suchen insbesondere nach Spuren von Kohlenstoff, Wasserstoff und Stickstoff.
Phoenix war am 25. Mai nach fast zehn Monaten und einer 680 Millionen Kilometer langen Reise in der Nordpol-Region des Mars gelandet.
Die Sonde soll mit ihrem 2,40 Meter langen Roboterarm mindestens 90 Tage lang im Permafrost graben und nach Spuren von Leben suchen.
- Mission zum Mars Geschichte der Mars-Missionen 14.05.2004
- Weltraumrecht Wem gehört der Mars? 15.02.2008
(AP/dpa/mcs)
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