Zehn Tage lang stand eine chinesische Kleinstadt wegen der Lungenpest unter Quarantäne. Nun sehen die Behören die Gefahr einer weiteren Ausbreitung gebannt.
Zehn Tage nach dem Ausbruch der Lungenpest in China ist die Abriegelung der Kleinstadt Ziketan wieder aufgehoben worden. Nach Angaben eines Behördensprechers traten keine neuen Krankheitsfälle auf.
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An der hochansteckenden Lungenpest starben in Ziketan seit dem 30. Juli drei Menschen, neun weitere Infizierte wurden stationär behandelt. Sie seien auf dem Weg der Genesung, sagte der Behördensprecher am Sonntag weiter. 332 Menschen, die Kontakt zu den Erkrankten hatten und unter Quarantäne standen, wurden aus der Überwachung entlassen.
Die Lungenpest wird von den gleichen Bakterien verursacht wie die Beulenpest. Sie verbreitet sich durch Tröpfcheninfektion und gilt als eine der tödlichsten Infektionskrankheiten. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) können Menschen ohne Behandlung schon innerhalb von 24 Stunden nach der Ansteckung sterben.
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(AP/beu)
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