Die tödliche Gefahr ist gebannt: Dank erfolgreicher Impfaktionen für Füchse gibt es in Deutschland erstmals keine Tollwut-Fälle mehr.
Deutschland gilt erstmals als tollwutfrei. Auch der letzte Seuchenherd im Südwesten sei mit umfangreichen Impfaktionen für Füchse erfolgreich bekämpft worden, teilten die Länder Rheinland-Pfalz, Hessen und Baden-Württemberg am Donnerstag mit.
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Dank erfolgreicher Impfaktionen für Füchse konnte die Tollwut in Deutschland eingedämmt werden (© Foto: ddp)
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An diesem Freitag werde der gefährdete Bezirk entsprechend den Kriterien der Internationalen Tierseuchenorganisation (OIE) freigegeben. Füchse sind Hauptüberträger der Tollwut, die bei Mensch und Tier tödlich verlaufen kann.
Bundesweit wurde die Infektionskrankheit bei einem Fuchs zum letzten Mal am 3. Februar 2006 in Nackenheim bei Mainz amtlich festgestellt. Bei umfangreichen Kontrollen registrierten Experten nach den Angaben anschließend keine weiteren Krankheitsfälle mehr. In Baden-Württemberg endeten die Impfungen im Herbst 2007, in Rheinland-Pfalz und Hessen im Frühling 2008. Zur Sicherheit sollen die Kontrollen von Füchsen in den kommenden Jahren aber noch fortgesetzt werden.
Nur bei Fledermäusen komme in Deutschland vereinzelt noch Tollwut vor, erläuterte das Friedrich-Loeffler-Institut. Dabei handele es sich jedoch um einen anderen Erreger, daher erfülle Deutschland die OIE-Kriterien für Tollwutfreiheit. Das Fledermausvirus sei zwar eng verwandt mit dem Fuchsvirus und auch für Menschen ansteckend, das Übertragungsrisiko durch Fledermäuse sei aufgrund ihrer Nahrungsvorlieben jedoch deutlich geringer.
Das Institut hatte bereits zuvor mitgeteilt, dass die Auslegung von Fuchsködern in Deutschland nach einem Vierteljahrhundert flächendeckend zum Erfolg geführt habe. Nach früheren vergeblichen und fragwürdigen Bekämpfungsversuchen etwa mit Sterilisation, Giftködern, Fallen und Fuchsbaubegasung brachte erst die Entwicklung von sogenannten Lebendimpfstoffen den Durchbruch.
- Indien Mann beißt tollwütigen Hund 13.12.2007
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- Tollwutgefahr auf Reisen Die vergessene Krankheit 14.10.2005
(sueddeutsche.de/dpa/aho)
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Tollwut gebannt,daß sich aber durch die Immunisierung der Füchse,der Fuchsbandwurm ,der um ein vielfaches gefährlicher ist,ungehindert ausbreiten kann,daran haben die verantwortlichen nicht gedacht.Hauptsache die Pharmaindustrie hat sich mal wieder durchgesetzt.
Es gibt also weiterhin ein Virus in Deutschland, was bei Menschen Tollwut auslösen kann. Aber eine Übertragung ist sehr unwahrscheinlich. Ich hab neulich eine öffentliche Führung durch eine Höhle mitgemacht und hab zum ersten Mal eine Fledermaus aus der Nähe gesehen (30cm Entfernung). Ist es so unwahrscheinlich, dass die sich bedroht fühlt und einen Menschen beißt?
Kann man denn wirklich von "tollwutfrei" sprechen, wenn es ein Restrisiko gibt?
Wenn man hört, Deutschland wäre tollwutfrei, ist das eine Irreführung die die Leute unvorsichtig werden lässt!
Denn um uns rum gibt es schon lange keine Tollwut mehr. Nur auf Grund der mangelhaften Abstimmung zwischen den Bundesländern (insbesiondere Hessen, Bayern und BW) hat es ein paar Jährchen länger gedauert. (Aussage des FL-Instituts) Woanders ist das Staatsaufgane, deshalb sind Schweiz, Österreich, etc. viel länger tollwutfrei.
Bin auch mal gespannt, wann die lieben Jagdpächter Ihre unsinnigen Versuche, den Fuchs zu töten endlich mal einstellen und auch ihre verlogenen Schilder endlich mal abmachen von den Bäumen. Wohl nie, denn der böse Fuchs ist ein fürchterliches Raubtier, das frisst dem edlen Jäger am Ende eine Ente weg. Wenn er Pech hat stirbt er am Bleischrot in der Ente.
Und wie lange hält das?
Deutschland liegt ja nicht gerade auf einer Insel, nicht wahr?
Nicht ganz. Da ist einer bei so einer Volkspartei, sein Name beginnt mit C... Ich glaub, der leidet unter der Krankheit ;-)
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