In der Antarktis hat sich ein gigantischer Eisberg von einer Gletscherzunge gelöst. Der Koloss könnte Meeresströmungen und das Wetter massiv beeinflussen.
Eine Kollision hat in der Antarktis einen gigantischen neuen Eisberg geschaffen: Der etwa 90 Kilometer lange und 30 Kilometer breite Koloss brach vor zwei Wochen von der Zunge des Mertz-Gletschers ab.
Nach Kollision: In der Antarktis ist ein Eisberg von der Größe Luxemburgs entstanden. (© Foto: AFP)
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So etwas komme einmal in 50 bis 100 Jahren vor, sagte der Gletscherexperte Neal Young im australischen Rundfunk. Die Eismasse hat die Größe Luxemburgs und driftet leicht nach Norden. Auslöser war ein Zusammenstoß. Ein älterer Eisberg mit der Bezeichnung B9B war in die Gletscherzunge gekracht.
Experten warnen, dass ein so großer Eisberg die Meeresströmungen beeinflussen kann. So könnte die Masse eine Region des Meeres abschneiden, aus der besonders kaltes Wasser in die Ozeane fließt. Das könne das Wetter Tausende Kilometer entfernt im Nordatlantik verändern.
Der neue Eisberg umfasst etwa 2500 Quadratkilometer und ist bis zu 400 Meter dick. Auf Satellitenaufnahmen ist der driftende neue Eisberg deutlich zu sehen. An der Gletscherzunge gab es seit Jahren Risse. Es gebe keine Anzeichen, dass der Klimawandel zu dem Abbruch beitrug, sagte Young.
(dpa/gal/holz)
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"Experten warnen, dass ein so großer Eisberg die Meeresströmungen beeinflussen kann. So könnte die Masse eine Region des Meeres abschneiden, aus der besonders kaltes Wasser in die Ozeane fließt. Das könne das Wetter Tausende Kilometer entfernt im Nordatlantik verändern."
Neulich hat in Kanada ein Schmetterling mit den Flügeln geschlagen. Einige Wissenschaftler warnen, dass der durch den Schmetterlingsschlag verursachte Luftstrom durch eine transbarometrale Verstärkungskopplung starken Einfluss auf die Qualität deutschen Rosenkohl der Erntesaison 2011 haben könnte.
Die Forschung benötigt noch Geldnachschub um das zu verhindern.
Um die Ursache besser zuerforschen braucht es natürlich wieder mehr Geld das aus dem deutschen Steuersack kommen muss damit auch die Forscher auch ein angemessenen Einkommen haben.
Zur Finazierung schlage ich eine Sondersteuer auf Eis vor. Pro Kugel verzehrtem Speisseeis 10 Cent für den Fiskus. Für Jeden Drink der Eis enthält 1 Euro......
Irgendeiner hier in diesem Forum meinte, daß es vor 100 Jahren noch keine Satellitenaufnahmen gab und kam sich dabei wohl ziemlich cool vor.
Die Klimaforscher sind gottseidank nicht auf Satelliten angewiesen, um langfristige Phänomene untersuchen zu können.
Tim Flannery schreibt zB, daß "... dank einer genialen Untersuchung der im antarktischen Eis enthaltenen Methansulfonsäure die jährlichen Veränderungen des Meereisvolumens geschätzt werden ..." könnten. Danach bliebe die Eisausdehnung zwischen 1840 und 1950 stabil und sei seither deutlich zurückgegangen "... und zwar so sehr, daß sich die nördliche Eisgrenze von 59,3° Süd auf 60,8° Süd verlagerte. Das entspricht einer Abnahme des Packeises um rund 20%."
Etliche Kommentatoren hier werfen der SZ mangelnde Recherchequalität vor, dabei klingen ihre eigenen Beiträge bestenfalls wie Yuppigeschwätz.
Die Gletscher-Forscher gehen davon aus, dass die Eis-Kolosse eine bislang eisfreie Zone in der Nähe blockieren könnten. Diese großen Öffnungen im Meereseis, die von Geologen als Polynjas bezeichnet werden, sind in den Ozeanen maßgeblich an der Bildung von sehr kaltem, salzreichem Wasser beteiligt, das wegen seiner großen Dichte tief hinabsinkt. Die Umwälzung gigantischer Wassermassen in den Ozeanen beeinflusst auch das Weltklima und das Wetter.
Sollten die Eisberge ostwärts treiben und hängenbleiben oder nach Norden in wärmere Klimazonen schwimmen, wäre ihr Einfluss wohl gering. "Aber wenn sie in der Gegend bleiben, was wahrscheinlich ist, könnten sie die Entstehung des dichten Wassers blockieren, indem sie praktisch einen Deckel auf die Polynja setzen", sagt Legresy. Rund um den Mertz-Gletscher entstehen seinen Angaben zufolge 20 Prozent des kalten Tiefenwassers. Wenn weniger davon entsteht, könnte es im Nordatlantik wärmere Winter geben.
Soviel zum Qualitätsjounalismus der SZ!
Hoffentlich rummst der nicht mit Lybien zusammen !
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