Britische Forscher der Universität von East Anglia sind erneut vom Vorwuf entlastet worden, sie hätten Klimadaten manipuliert.
Eine Gruppe britischer Klimaforscher ist von Vorwürfen entlastet worden, Daten manipuliert und in wissenschaftlichen Aufsätzen vorgefasste Meinungen veröffentlicht zu haben.
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Die Climatic Research Unit (CRU) der britischen Universität von East Anglia liefert der Klimaforschung seit Jahrzehnten wichtige Daten. (© Foto: ddp)
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"Wir haben keine Beweise für vorsätzliches wissenschaftliches Fehlverhalten gefunden", urteilte am Mittwoch eine Untersuchungskommission über das Forscherteam um Phil Jones von der Climatic Research Unit (CRU) der britischen Universität von East Anglia.
Es steht unter großer öffentlicher Aufmerksamkeit und ist heftigen Angriffen ausgesetzt, seit im November 2009 etwa tausend E-Mails der Gruppe illegal veröffentlicht wurden. Kritiker werteten Passagen darin als Beweis für Datenmanipulationen.
Die daraufhin von der Hochschule zusammen mit der Royal Society eingesetzte Kommission unter Lord Ronald Oxburgh, dem früheren Vorsitzenden des Wissenschaftsausschusses im britischen Oberhaus, widerspricht diesen Vorwürfen.
"Was auch immer in den E-Mails stand", so Oxburgh, "die Wissenschaft dahinter ist offenbar ordentlich und genau gemacht worden." Erst vor zwei Wochen war ein Ausschuss des Unterhauses zu einem ähnlichen Fazit gekommen.
Die CRU liefert der Klimaforschung seit Jahrzehnten wichtige Daten: Sie errechnet einerseits aus aktuellen Messungen die Entwicklung der globalen Durchschnittstemperatur und rekonstruiert andererseits aus Baumringen die Temperatur früherer Jahrhunderte.
Damit habe sie der Öffentlichkeit "einen großen Dienst" erwiesen, schreibt die Oxburgh-Kommission, die das Jones-Team mit erkennbarer Sympathie beurteilt. Es habe komplexe Daten mit einer "unabhängigen geistigen Haltung" sowie "objektiv und leidenschaftslos" ausgewertet. Den Ton vieler Kritiker hingegen "verurteilt" das siebenköpfige Komitee.
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@juergen2008: Die Erde hat sich zwar über Milliarden Jahre abgekühlt - aber die Strahlung der Sonne wird - wieder in Milliarden Jahren - zunehmen.
Die Sonne ist der Haupt-Klimasteuerer. Wenn die Strahlung schwächelt, dann gibt es Kaltzeiten mit allen Konsequenzen: Hungersnöte, Volkswanderungen, Artensterben.
Während es völlig unbewiesen ist, dass das "menschgemachte" CO2 das Klima ändert, ist eine potentielle Klimakatastrophe durch mangelnde Sonneneinstrahlung (z.B. durch Vulkangase) ein sehr realistisches Szenario.
Die Erdgeschichte zeigt, dass das Leben seine Blüte erreicht, wenn es warm ist und dass wir den Treibhauseffekt brauchen.
Der peinliche Hockeystick, vereinzelte Baumringdaten mit hoher statistischer Unsicherheit, die gelöschten Rohdaten der Temperaturmessung, die Verunglimpfung von Skeptikern....Alles vergessen?
Bitte keine Milliarden mehr für diese Art von Forschern und für das Versenken von CO2 im Untergrund. Pflanzt Bäume und schützt Lebensräume und Arten schafft natürliche Regenwasser-Rückhaltegebiete und freut euch, wenn die Eiszeit nicht wieder kommt und es einigermaßen warm bleibt.
CO2=Biomasse=Leben
besteht schon darin, daß es langfristig eher eine Abkühlung geben wird. Das ist schon daraus ersichtlich, daß dieser Planet einmal begonnen hat als heiße Kugel, dessen Außenhaut sich allmählich abkühlte.
Der vermeintlich menschliche Einfluß - wenn es ihn denn gäbe -wird von natürlichen globalen Ereignissen ganz anderer Dimensionen ausgehebelt. Allein der gerade jetzt zu verzeichnende Ausstoß von Vulkanasche dürfte nicht bloß den Flugverkehr beeinträchtigen! In jedem Fall macht er für viele Regionen Feinstaubverordnungen für einen echt gelungen Faschingsscherz!
Es gibt sehr wenige, wirklich wenige, die ein Klimawandel anzweifeln. Es findet statt, aber die größte Lüge und Abzockerei ist die Behauptung, dass der Mensch Schuld ist und dazu weiterhin beiträgt!
"Wir haben keine Beweise für vorsätzliches wissenschaftliches Fehlverhalten gefunden"
Na dann war es halt fahrlässiges wissenschaftliches Fehlverhalten.
Für mich ist das eine große Abzockerei - und das wird noch besser. Wartet mal ab, wenn neue umwelttechnische Auflagen auf die deutschen Mittelständler zukommen, die diese finanziell gar nicht stemmen können. Irgendwann gehört die Welt den Konzernen, die bekommen heute schon Verschmutzungsrechte geschenkt.