Der weltweite Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid ist in den vergangenen Jahren schneller gestiegen, als es der Weltklimarat der UN noch 1996 für möglich gehalten hatte.
Der weltweite Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid ist in den vergangenen Jahren schneller gestiegen, als es der Weltklimarat der UN noch 1996 für möglich gehalten hatte. Wie die amerikanische Carnegie Institution im Fachjournal PNAS (online) berichtet, hat sich der CO2-Ausstoß aus der Verbrennung fossiler Energieträger seit der Jahrtausendwende deutlich erhöht:
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Von 2000 bis 2004 sind die CO2-Emissionen pro Jahr dreimal so stark angestiegen wie in den 1990er-Jahren. Lag die jährliche Steigerung damals noch bei 1,1 Prozent, wird seit der Jahrtausendwende pro Jahr um 3,1 Prozent mehr CO2 in die Atmosphäre geblasen als im Jahr davor.
"Wir konnten keinerlei Fortschritte bei einer Verringerung der CO2-Emissionen feststellen", sagt Chris Field vom Institut für globale Ökologie der Carnegie Institution: "In vielen Teilen der Welt geht die Entwicklung nach wie vor in die falsche Richtung."
Laut Friedrich-Wilhelm Gerstengarbe, der am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung Klimaszenarien entwickelt, "erhöht diese Entwicklung die Wahrscheinlichkeit, dass die dramatischeren Szenarien des Weltklimarates zum Klimawandel eintreten könnten."
Die Forscher hatten Daten der staatlichen amerikanischen Energy Information Administration ausgewertet. Den höchsten Zuwachs ermittelten sie dabei für die Entwicklungsländer: Im Jahr 2004 waren sie für 73 Prozent des Anstiegs der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich. Die höchsten Mengen produzierten aber weiter die Industriestaaten. Diese stellen zwar nur 20 Prozent der Weltbevölkerung, waren aber für 60 Prozent der globalen Emissionen verantwortlich.
"Die Modelle des Weltklimarates wurden von der Realität überholt", deutet Gerstengarbe die neuen Daten: "Die Industrialisierung von China und Indien wurde deutlich unterschätzt."
Auch die Autoren der Studie nennen das Wachstum der Weltwirtschaft, insbesondere in den Entwicklungsländern, als Grund für den starken Anstieg der Emissionen. Indien und China würden nicht so energieeffizient produzieren wie die Industriestaaten, so die Forscher.
Doch auch in den Industriestaaten sei eine Abkehr von der Energieeffizienz erkennbar, sagt Studienautor Field: "Keine Region hat ihre Energieerzeugung klimafreundlicher gemacht."
(SZ vom 22.5.2007)
Riexinger und Kipping führen die Linke
Der Verkehrsbericht einer EU Stelle hat für die nächsten 15 jahre das Verkehrsaufkommen in Europa analysiert.
Es erfolgt der totale Verkehrskollaps in den Meisten Ländern Westeuropas, das Aufkommen an Verkehrsmittel nimmt so sehr zu, das es nur noch per Stop and Go vorwärts gehen wird, das ist unausweichlich weil die Anzahl an neuen PKWs und LKWs drastisch zunehmen wird, die Folge, der CO2 Ausstoß wird weltweit mit 50% durch den Autoverkehr verursacht.
Es scheint auch keine Lösung zu geben, wie dieser Gau verhindert werden kann.
Jeder möchte die Freiheit des Fahrens genießen und keiner will darauf verzichten.
Es sieht mehr als düster aus für unser Klima und dadurch auch für uns Menschen.
Neulich las ich, dass der Zement zum Häusle bauen billig mit dem Schiff aus Afrika in die EU geliefert wird. Warum? Da die Produktion von Zement sehr CO2 intensiv ist, verfügen die dt. Firmen über zu wenig "CO2-Zertifikate" zur Produktion von Zement! Laut EU ist somit diese Umweltverschmutzung & Ausbeutung in Afrika legal! Wo liegt also der Sinn der CO2 Hysterie? Die "CO2 Verlagerung ins Ausland" ist keine CO2 Reduzierung! Wir sollten auch aufhören immer die ANDEREN LÄNDER zu kritisieren! Indien, China & Korea produzieren z.B. die bei uns verkauften "A+ also super ökologische" Kühlschränke. Tatsächlich sind das CO2 Schleudern bei Einrechnung des gesammten Produktions & Logistik CO2 Emissionen. Also zeigt mit den Finger auf EUCH selbst & nicht immer auf die Anderen!!!
Natürlich begann die Industriealisierung nicht vor 250 Jahren, sondern vor ca 150 - rechnen müsste man können - aber is ja auch schon spät ;-)
Vor ca. 250 Jahren begann in England die Industrialisierung und breitete sich schnell über Europa nach Nordamerika aus. Das ist wohl der Beginn allen Übels. Damals wusste man noch nicht, welche klimatischen Folgen die Verbrennung fossiler Stoffe haben würde.
Heute wissen wir, dass es ein fataler Fehler war in diese Richtung zu forschen und zu entwickeln. Verantwortungsbewusste Länder (und die USA gehören eindeutig noch nicht dazu) versuchen nun die CO2-Emmisionen so gering wie möglich zu halten. Verantwortungsbewusste Bürger kaufen sich heute lieber ein 3-Liter-Auto als den Cayenne.
Leider stehen Länder wie China und Indien in ihrer Entwicklung noch ganz am Anfang der Industrialisierung - in etwa wie wir vor 250 Jahren - mit dem Unterschied, dass auch sie sich wohl den Folgen des Klimawandels bewusst sind. Vielleicht ist es ja eine Trotzreaktion nach dem Motto: Was Europa und USA 250 Jahre lang in die Luft geschleudert haben, das dürfen wir auch noch mal ungefiltert emmitieren - das ist nur fairer Wettbewerb. Aber meine lieben Chinesen und Inder (und leider auch Amis): So ist es leider nicht! Auf dieser Kugel sitzen wir doch alle in einem Boot und der Kahn ist kurz vor dem Absaufen! Wenn Ihr nicht aus den Fehlern lernt, die wir schon gemacht haben, dann tragt Ihr mit dieser ignoranten Einstellung sogar die Hauptschuld am Untergang der Erde.
Und wenn wir es schaffen, in 300 Jahren all das zu zerstören, was die Evolution in mehr als 300 Millionen Jahren so wundersam hervorgebracht hat, dann sollen wir alle in der Hölle schmoren - am heißesten aber die Lobbyisten!!!
In Ihrem Artikel finden sich bedauerlicherweise stets nur relative Zuwächse, aber keine Mengenangaben in Kilogramm, Kubikmeter, Kilomol, wasweissich.
Warum bedauerlich? Haben Sie sich schon mal eine Tonne Gas vorgestellt (1.000 kg)?
Und davon werden täglich recht beträchtliche Mengen in die Luft gepustet: 70 Mio kg CO2-Äquivalent, weltweit, pro Tag; also 70.000 Tonnen - Gas, eben!
Da kann ich nur empfehlen: Gas geben!
Paging