In fünf großen Wellen starben Tiere in den letzten 520 Millionen Jahren aus. Und jedesmal hatte sich die Erdatmosphäre erwärmt - ähnlich wie jetzt.
Die Erwärmung der Erdatmosphäre könnte eine riesige Lücke in die Artenvielfalt des Planeten schlagen. Das zeigt eine Studie britischer Forscher, die die Entwicklung des Lebens auf der Erde über die letzten 520 Millionen Jahren hinweg untersucht haben.
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Ein Königsfischer in Singapur - auch diese Vögel gehören zu den vom Aussterben bedrohten Arten. (© Foto: AFP)
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Zu Beginn des sogenannten Phanerozoikums kam es zur Kambrischen Explosion, während der in sehr kurzer Zeit extrem viele neue Arten entstanden waren.
Danach jedoch gab es fünf Epochen, in denen die Artenvielfalt jedesmal deutlich reduziert wurde. Die zwei bekanntesten Aussterbewellen sind jene am Ende des Perm vor rund 250 Millionen Jahren, während der die Zahl der Arten um 95 Prozent zurückging, sowie die am Ende der Kreidezeit, der auch die Dinosaurier zum Opfer fielen.
Alle fünf standen in Verbindung mit Phasen starker Erwärmung, wie die Wissenschaftler in den Proceedings of the Royal Society B berichten.
"Wenn unsere Ergebnisse auch auf die gegenwärtige Erwärmung zutreffen, dann dürfte das Aussterben von Arten zunehmen", erklärte Peter Meyhew von der britischen Universität York.
Kurzfristige Vorhersagen könnten sie wegen des Millionen-Jahr-Maßstabs ihrer Erkenntnisse nicht machen, betonten die Forscher. Trotzdem wollen sie ein Massensterben in naher Zukunft nicht ausschließen.
- Klimawandel Mehr Gas im Treibhaus 23.10.2007
(sueddeutsche.de/mcs/hgn/AFP)
Mubarak-Prozess in Ägypten
...Der Klimawandel könnte nach Ansicht des Marburger Forschers Ralf Conrad gebremst werden, wenn die Menschheit sich anders ernähren würde. «Kurz gesagt könnte die Parole lauten: Keine Rinder mehr essen, auf Milchprodukte verzichten», sagte der geschäftsführende Direktor des Max-Planck-Instituts für terrestrische Mikrobiologie. Das von Bakterien in Mägen von Wiederkäuern produzierte Methan ist eines der stärksten Treibhausgase. An der «Methanschraube» in der Atmosphäre zu drehen, könne schneller einen positiven Effekt bringen, als rasch den Kohlendioxidausstoß reduzieren zu wollen, sagte Conrad. «Der Methan-Kreislauf in der Atmosphäre ist innerhalb von etwa acht Jahren beeinflussbar, bei Kohlendioxid dauert das Jahrzehnte.»...
Zum Klima der Kreidezeit empfehle ich folgenden Link:
www.pik-potsdam.de/~claussen/lectures/palaeoklimatologie/palaeo3.pdf
Meteorkrater Yucatan: Ein im wahrsten Sinne des Wortes vielschichtiges Problem. Das Alter ist definitiv noch nicht geklärt, da streiten sich die Geister noch. Die umstrittene, auf älter datierte Entstehung geht auf Gerta Keller von der Princeton Universität zurück, die dafür einen anderen, noch nicht entdeckten Krater postuliert.
Was genau auf der KT-Grenze zu finden ist:
- eine die ganze Erde umspannende Iridiumschicht (meteoritisches und kein vulkanisches Iridium)
- Rußablagerungen auf nahezu allen Erdteilen, starkes Indiz für einen globalen Flächenbrand (nachgewiesenermaßen gingen damals die meisten Wälder auf einen Schlag zugrunde)
- häufige Chromisotopenanomalien, wie sie nur nach dem Einschlag eines Meteors oder Komets bekannt sind
haben sich verändert.
Im Laufe der Jahrhunderte ereigneten sich Umweltereignisse die wir heute als Katastrophen bezeichnen würden, die aber wohl zur Enstehungsgeschichte der Erde unabdingbar waren.
Die größte Katastrophe der heutigen Zeit ist der Mensch mit all seinem Dreck, mit all seinen Eingriffen in Flora und Fauna.
Damit dass er Meere leerfischt und verdreckt., Athmosphäre verpestet, Löcher in die Erde bohrt und "Bodenschätze" plündert, Wälder rodet, Land verödet, Flußläufe trockenlegt und Dämme errichtet, Grundwasser vergiftet und ganze Regionen unbewohnbar macht.
Alles aus einer erbärmlichen Gier nach Profit.
Leider werden die Verantwortlichen wohl nicht mehr die Rechnung bezahlen müssen.
Aber der Planet wird sich unserer entledigen, es wäre ihm zu gönnen.
übrigends ist jeder verantwortlich. Auch ich.
Ja ich denke genau heute wird es anfangen das große Massensterben.
Das sieht man ja auch schon an den Privatinsolvenzen - die explodieren geradezu. Dann noch die ganzen Terroranschläge. Und das Waldsterben haben wir ja auch - oder wie war das noch?
Wow, Intermedias weiß ja echt ganz genau, was vor rund 65 Mio Jahren so passiert ist, auf 1 Grad Celsius genau. Schade, daß Paläotemperaturmessungen in der Kreidezeit immer eine Streuung von rund 5 Grad haben, und der Meteoritenkrater vor Yukatan, der als "Beweis" für die Meteoriten-Theorie gilt, ist leider 100 000 Jahre vor der Kreide-Tertiär-Grenze entstanden...
Paging