Der zweite Faktor ist die Abweichungen der Computermodelle voneinander, mit denen Forscher verschiedener Institute die sechs Szenarien durchgerechnet haben. Ganz sicher sind die Forscher aber, dass schon in den kommenden beiden Jahrzehnten die Temperatur um 0,4 Grad Celsius steigen dürfte , sagte Susan Solomon. Selbst wenn die Treibhausgase seit dem Jahr 2000 konstant gehalten worden wären, würde sich das Klima um 0,2 Grad erwärmen. "Das zeigt, wie sehr wir jetzt schon auf einen weiteren globalen Wandel festgelegt sind."
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Angesichts des Vertrauens, das die Forscher ihren Daten entgegenbringen, wirkt es allerdings widersinnig, dass die Temperaturdaten eine größere Streuung haben als im Report von 2001. Das liegt vor allem daran, dass die neuen Modelle versuchen, Rückwirkungen im Klimasystem zu berücksichtigen, von denen die Wissenschaft damals wenig wusste.
Das Abschmelzen der Gletscher lässt den Wasserspiegel steigen
Nachfragen werden wohl auch beim prognostizierten Anstieg des Meeresspiegels aufkommen. Dort sagt der IPCC nun über die sechs Szenarien einen Wert von 18 bis 59 Zentimeter voraus. Das ist immerhin eine präzisere Aussage als 2001: Damals lag die Spanne zwischen 21 und 70 Zentimetern. Doch die Veränderung täuscht zum Teil: Der neue Report kalkuliert den Anstieg nur bis 2095, der alte hatte bis 2100 gerechnet. "Außerdem ist heute die Unsicherheit größer, was mit den Gletschern passiert", so Stefan Rahmstorf. Ihr Abschmelzen würde die Wassermenge der Ozeane erhöhen.
Erst am Freitag hatte Rahmstorf im Wissenschaftsmagazin Science vorgerechnet, dass der IPCC 2001 die Meeresspiegel-Erhöhung eher unterschätzt hatte: Tatsächlich gemessen wurde bereits ein Anstieg von 3,3 Millimetern pro Jahr, der IPCC hatte für den Anfang des 21. Jahrhunderts maximal 2,0 Millimeter angesetzt. Nur ein Risikozuschlag für die Gletscherschmelze bringt die Prognose halbwegs mit den aktuellen Messwerten in Einklang - offenbar erfüllt die Erde bereits die schlimmsten Erwartungen der Klimaforscher.
Tatsächlich dürfte der Klimawandel überall drastische Konsequenzen haben. Die Mittelmeerländer dürften dermaßen von der Hitze geplagt werden, dass Landwirtschaft dort zunehmend weniger möglich ist. Dafür könnte Skandinavien zur Kornkammer Europas avancieren. Große wirtschaftliche Verschiebungen und Wanderbewegungen wären die Folge.
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(SZ vom 3.2.2007)
DFB-Elf vor der Europameisterschaft
überschrift: Die Katastrophe hat schon begonnen.
Ich denke mal: Der Klimawandel hat schon begonnen. das wollten sie sicher auch damit sagen.
Eine Katastrophe haben wir "noch" nicht. es ist schon sonderbar, seit 20 Jahren und länger wird davon geredet, seit dieser Zeit wird das ignoriert. Wir hatten nur ein Ziel: Schneller-höher -weiter. Das Ziel ist erreicht, aber um welchen Preis?
Wir hatten ein lebensziel :Konsum-Leben- Spass. wir hatten alle Spass. es wurde geräubert , was die Erde hergab. Doch jetzt ist der Spass vorbei. Jetzt bricht eine Horrormeldung nach der anderen über uns herein, auch die Panikmacher nutzen die Gunst der Stunde und alle , die sich von dieser Stimmung "Profit" versprechen. Das dürften einige sein.
Ich will nichts verharmlosen, doch Hysterie ist auch nicht angebracht. Wer zu spät die Zeiche der Zeit , der Erde erkennt , kommt eben unter Zeitdruck. Das haben wir un selber zuzuschreiben. Seit Jahren ist der ernst der Lage sichtbart, doch niemand reagierte, die Klimagipfelchen waren nichtmehr als einer Partytreff.
Jetzt plötzlich werden alle aufgescheucht und suchen und finden alle möglichen und nicht relevanten Rezepte, wirksame - sofort durchführbare Maßnahmen umschifft man immer noch.
Da stelle ich die Frage: Ist es ernst? Wenn "ja", dann helfen keine Trippelschrittchen.
Wenn "nein," dann ist das ganze Aufbauschung, eine Panikmache und dient nur der Durchsetzung von Interessen auf dem Energiesektor.
Was ist nun wirklich.? Können wir uns langsam anpassen, oder eilt es? Die Vorhaben bis 2020 wären dann echt ein Witz. Die Nicht -Reduzierung des Verkehrs- Transporte, überflüssige Waren einfliegen aus sonstwo her, fliegen ohne Flugbenzinsteuer-Klerosin-Steuer, Lebensmittelverarbeitung über 3 Arbeitsgänge auf 3 länder verteilt und tranportiert, das wäre dann verantwortungslos. Muss die Milch nach Italien, zum Buttermachen, in die Schweiz zu Milchpulver machen, nach Fankreich zum Joghurt machen und zurück?
Was da täglich kutschiert wird, Kartoffel nach Italien zum Schälen und wieder zurück. Haben wir eigentlich noch alle Tassen im Schrank? Ach so, weil das billiger ist. Naja, jetzt zahlen wir die Einsparungen für den Klimaschutzgegen den Klimawandel, der ohnehin nicht mehr aufzuhalten ist. Gier hat seinen Preis. Wo ist da der Gewinn? Antworten erwünscht.
Natürliche Faktoren spielen eine völlig untergeordnete Rolle", sagte Stefan Rahmstorf vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung.
Dies ist ja gerade eine der großen Schwächen der Klimarechenmodelle, dass ihre Betreiber die Vorgabe erfüllen müssen, natürliche Faktoren weitgehend zu eliminieren. Ansonsten werden Berechnungen so umfangreich, dass sie selbst mit den größten Computern nicht mehr beherrschbar wären.
Man hat eine teilweise Eliminierung bereits versucht, indem man die auf natürliche Faktoren beruhende änderungen des Klimas während der Kleinen Eiszeit durch statistische Sonderbehandlungen hat verschwinden lassen.. Die als Ikone im letzten Klimaforscherbericht auf Seite 3 herausgestellte Hockeystick-Kurve, bei der die Kleine Eiszeit verschwunden war, ist in dem jetzigen Bericht 4 nicht mehr aufgetaucht. Dabei war die entscheidende Kritik von den der Main-Stream-Klimatologie nicht angehörenden Spezialisten ausgegangen.
Die Sonne soll im 21. Jahrhundert keinen Einfluss auf Veränderungen globaler Temperaturen haben. Wer will so etwas schon glauben? Astrophysiker äußern genau das Gegenteil. Ab 2120 werden wir danach eine ähnliche Sonnenfleckenkonstellation haben wie während der Kleinen Eiszeit mit wesentlich kühleren Temperaturen.
Die Menschheit hat es immer noch nicht kapiert...wenn im Weltklimabericht von einer über 90%igen Wahrscheinlichkeit die Rede ist, dann fällt der IPCC Leitung nichts Besseres ein als den Autoren ein "Sehr wahrscheinlich" zuzugestehen. Nun wird dieser Sachverhalt hier (sueddeutsche.de) sehr gut ins kritische Licht gerückt, aber wo sonst noch. Sie selbst wissen, es bedarf einer nicht ganz so kritischen Zeitung für den etwas einfachereren Leser (entschuldigen Sie den Ausdruck) um aus einem: "very probable" ein einfaches "probable" oder gar ein "not so probable at all " zu kreieren.
Auch wenn die Alarmglocken mittlerweile kreischend schrillen, so klingen sie doch für die meisten, nicht zuletzt wegen einstelliger Prozentzahlen plötzlich so lieblich.