Der Klimagipfel in Südafrika hat noch kein Problem gelöst, aber er stellt eine Lösung in Aussicht: Erstmals in der Geschichte der Klimadiplomatie wollen sich alle Staaten auf ein rechtlich verbindliches Abkommen einlassen - aber es soll erst im Jahr 2020 in Kraft treten. Doch damit wird die Erderwärmung nicht aufzuhalten sein.
Erfolg, zumal im Klimaschutz, ist Ansichtssache. Misst man den Fortschritt am Notwendigen, gerät auch die Klimakonferenz in Durban zur großen Enttäuschung. Die Erderwärmung wird dieser Gipfel nicht aufhalten.
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Die Erderwärmung werden die Beschlüsse des Klimagipfels von Durban nicht stoppen - aber ein wichtiges Zeichen ist gesetzt. (© dpa)
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Nach einem Jahr wie 2010, in dem weltweit so viel Kohlendioxid ausgestoßen wurde wie nie zuvor, haben die Staaten auch in Südafrika nichts besseres zu vereinbaren gehabt als einen Fahrplan in ein neues Abkommen, das im Jahr 2020 in Kraft treten soll. 2020: nach neun weiteren Jahren massiver Emissionen. Willkommen in der warmen Welt.
Wird es dem Klima helfen?
Klimapolitik ist ein zähes Geschäft. Gerade weil das Klimaproblem alle Grenzen überschreitet, in zeitlicher wie auch räumlicher Hinsicht, gewinnt der gemeinsame Kampf gegen die Erderwärmung eine Komplexität, die sich kaum noch bewältigen lässt. Er tangiert Verteilungs- und Gerechtigkeitsfragen zwischen der entwickelten und der weniger entwickelten Welt; er bestimmt, allein durch die Begrenzung von Treibhausgasemissionen, die Wettbewerbsfähigkeit von Volkswirtschaften; er wirft Fragen von historischer Verantwortung und globaler Solidarität auf. Nichts davon lässt sich einfach lösen.
Das macht die Klimakonferenz von Durban so besonders. Erstmals in der Geschichte der Klimadiplomatie wollen sich alle Staaten auf ein rechtlich verbindliches Abkommen einlassen. Es ist das Ende jener verhängnisvollen Freiwilligkeit, mit der sich der Großemittent USA bisher stets aus der Verantwortung ziehen konnte. Es bedeutet Pflichten auch für aufstrebende Staaten wie China, Brasilien oder Südkorea - wenn auch erst 2020.
Das Kyoto-Protokoll, das einzig zählbare, was die Staatengemeinschaft bisher an Klimapolitik auf die Beine gestellt hat, läuft weiter; wenngleich ohne Japan, Kanada und Russland. Wo der Fortschritt selten geworden ist, gibt sich die Welt schon mit wenig zufrieden. Und es steht nun einiges in Aussicht.
Wird es dem Klima helfen? Erst einmal kaum. Bis zum Jahr 2020 sind weiterhin 85 Prozent aller globalen Emissionen keiner festen Begrenzung unterworfen. Auch ist längst nicht ausgemacht, dass ein verbindliches Klimaabkommen auch ein anspruchsvolles sein wird. Die Debatten der letzten Verhandlungsnacht, in der Staaten wie Indien, China und die USA versuchten, die rechtliche Form eines künftigen Abkommens zu verwässern, lassen für die Arbeit daran nichts Gutes ahnen.
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DFB-Elf vor der Europameisterschaft
15 000 Teilnehmer * 20 000 km Flug (Hin-und Rückflug, durchschnittliche Entfernung 10 000 km = ein Viertel Erdumfang)
ergibt 300 000 000 Passagier-km
300 000 000 km * 4,4 Liter / 100 km
ergibt 13,2 Millionen Liter Kerosin
13,2 Mio. Liter * 0,8 kg/Liter
ergibt 10,56 Mio. kg Kerosin
10,56 Mio. kg * 3,15 kg CO2 / kg
ergibt 33,26 Mio. kg CO2
(Diese Berechnung vernachlässigt die Produktion den Transport von Champagner, Boeuf Bourguignon, etc.)
Das entspricht dem jährlichen CO2 Ausstoß von Neuseeland!
(Rechnung geklaut von Michael Miersch; CO2-Ausstoß Neuseeland aus Wikipedia)
Jawohl, wie die Lemminge mit Scheuklappen weiter Richtung Klippe, nachdem Motto:" Solange mein Ranzen spannt: Nach mir die Sintflut".
Da erscheint eine Wirschaftskrise, die das Inverkehrbringen vo über jahrmillionen ausgelagerten Kohlenstoff, drastisch reduziert, als eine erstrebenswerte Alternative, da darwinistischen Opfer sich gleichmäßiger verteilen.
Sie haben vergessen zu erwähnen, daß die Erde eine Scheibe ist.
Im Licht von Climategate 2 ist dies ein ausgesprochen bizarrer Kommentar.
Wer die emails durchliest, kann selbst recherchieren,
wie politisch motivierte Aktivistenforscher systematisch gegen wissenschaftliche Ethik verstossen haben,
wie Wissenschaftorganisationen unterwandert wurden,
wie der Peer Reviewprozess unterwandert wurde,
wie skeptische Artikel verhindert wurden,
wie alarmistische Artikel trotz niedrigsten Niveaus durchgewunken wurden,
wie Netzwerke ihre Reviewer selbst ausgewaehlt haben,
wie sympatisierende oder eingeschuechterte Editoren mitkonspirierten,
wie unbescholtene Editoren weggemobbt wurden,
wie skeptische Wissenschaftler ausgegrenzt und stigmatisiert wurden,
wie insgeheim skeptische Positionen bestaetigt wurden,
wie insgeheim Unsicherheiten bestaetigt wurden,
wie insbesondere Steve McIntyre und dessen Kritik am Hockeystick in vollem Umfang bestaetigt wurde,
wie niedrig die Qualitaet von Klimamodellen eingeschaetzt wurde,
wie Politiker Einfluss auf die Wissenschsaft genommen haben,
wie Oekolobbyisten und NGOs Einfluss auf die Wissenschaft genommen haben,
wie Sympatisanten in der Presse mitkonspirierten,
wie kritische Stimmen in der Presse gemobbt und ausgeblendet wurden,
und last but not least einiges davon auch unter bedrueckender Beteiligung von deutschen Wissenschaftlern.
Weiter ist zu konstatieren, dass die kleine Eiszeit bis ca. 1850 wohl die kaelteste Periode der letzten paar tausende Jahre war, und eine Erholung seither voellig natuerlich ist und ein Segen fuer die Biosphaere.
Weiter ist zu konstatieren, dass unter Beruecksichtigung des sich immer weiter erhaertenden Einflusses der Sonne via dem Cosmic Ray Mechanismus die Klimasensitivitaet bei Verdopplung von CO2 lediglich 0.9 Grad betraegt.
Weiter ist zu konstatieren, dass neue Messungen der Sensitivitaet mit Satelliten ueber die Strahlungsbilanz der Erde auf noch niedrigere Werte kommt.
Willkommen im Nord-Korea des Klimaschwindels.