Zu trocken und im Schnitt 1,7 Grad zu warm - 2008 reiht sich ein in die sieben wärmsten Jahre seit 1901. Beängstigend: Fünf davon fallen in das neue Jahrtausend.
Kurz vor Jahresende beginnt für Meteorologen das große Rechnen. Nicht nur, weil Menschen wissen wollen, ob es weiße Weihnachten geben wird, sondern vor allem, um das Wettergeschehen mit anderen Jahren zu vergleichen. In diesem Jahr lautet die Bilanz: 2008 war insgesamt etwas kühler als die Jahre davor, aber immer noch eines der zehn wärmsten seit Wetterdaten aufgezeichnet werden. Es gab in diesem Jahr viele Extreme weltweit, warme Winter, Hitzewellen im Sommer und erschreckend wenig Eis.
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Unsicher sind sich die Experten noch, ob uns eine weiße Weihnacht erwartet. 2008 war bis jetzt warm und trocken. (© Foto: dpa)
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In Deutschland war es nach Messungen des Deutschen Wetterdienstes DWD in diesem Jahr bislang durchschnittlich 9,8 Grad Celsius warm. Das liegt nur knapp unter dem Rekordwert von 9,9 Grad, der im Jahr 2000 erreicht wurde, aber für die letzten zwei Wochen erwarten die Meteorologen eher kaltes Wetter. Das dürfte den Schnitt einige Zehntel senken, "am Ende wird 2008 wohl das viert- bis siebtwärmste Jahr gewesen sein", sagt DWD-Sprecher Gerhard Lux. Es war zudem eher trocken, weil nur 93 Prozent der üblichen Regenmenge gefallen sind, und mit bisher 1599 Sonnenstunden etwas sonniger als im Mittel. Vor allem Januar, Februar, Mai und Juli waren deutlich wärmer, April und September dagegen eher kühl. Die höchste Temperatur wurde am 2. Juli im rheinland-pfälzischen Bendorf gemessen: Dort zeigte das Thermometer 36,4 Grad.
Kühlendes "La-Niña-Phänomen"
Global betrachtet dürfte 2008 nach vorläufigen Zahlen der Meteorologischen Weltorganisation (WMO) und des britischen Wetterdienstes Met-Office auf Platz zehn landen. Es war im Durchschnitt 14,3 Grad warm. Die Abkühlung gegenüber 2007 erklärt Phil Jones von der University of East Anglia in Norwich mit dem "La-Niña-Phänomen" im Pazifik, das die Luftzirkulation verändert und alle paar Jahre zu einer Abkühlung der gesamten Erde führt. Jones widerspricht der Vermutung, wonach der Trend der globalen Erwärmung gebrochen sein könnte. "Seit 2001 gehören sämtliche Jahre zu den zehn wärmsten in der Statistik", sagt er. "Im globalen Durchschnitt sind sie 0,2 Grad wärmer als die 1990er-Jahre", zu denen immerhin das Rekordjahr 1998 zählt. Ähnlich sieht es die amerikanische Wetterbehörde Noaa. Weil sie Satellitendaten aber etwas anders aufbereitet als es Jones für die WMO tut, sehen die Amerikaner 2005 als das wärmste Jahr; 2008 landet demnach voraussichtlich auf Platz neun.
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- Klimaforschung Wolken, die keiner versteht 29.11.2008
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Machtkampf in der Linken
Und auch eine Abweichung des Regens von 7 % vom langjährigen Mittel erscheint nicht dramatisch, solange die Standardabweichung um dieses Mittel nicht genannt wird.
Nun denn, eine EXCEL - Berechnung
Regenmenge / Jahr: 750 mm/m^2 = 0,75 m^3
Verdampfungsenthalpie für Wasser = ~3000 KJoule / Kg.
Oberfläche Deutschland: 357104,07 km^2 = 357104070000 m^2
7% entsprechen einer zusätzlichen Wassermenge von: 18747963675,0 M^3 entsprechend 56243891025000 KJoule
Um diese Wassermenge vom flüssigen in den gasförmigen Zustand zu versetzen (Meerwasser/ Regenwolken) benötigt man:
das sind: 5,62439*0^13 KJoule. Und diese unvorstellbare Wärmemenge hat NICHT die Atmosphäre aufgeheizt, sondern Wasser verdunstet! und für Europa:
Regenmenge / Jahr: 500mm/m^2 : 1068900000000000
Oberfläche Europa: 10180000000000 m^2
Das entspricht einer zusätzlichen Wassermenge von: 356300000000,0 m^3 entsprechend einer Wärmemenge von 1,0689E+15 KJoule Wir sprechen also von gigantischen Wärmemengen, die in Niederschlägen indirekt enthalten sind. Sehen Sie JoJo, das bedeuten eigentlich 7%,
Diese müssen!!! irgendwo hergekommen sein Also, wo kommen sie her?
Nur eine retardierte Intelligenz vertritt heute noch den Standpunkt, dass die Arktis nicht abschmilzt. Wenn wir also die geschmolzenen Eismengen berechnen, sie ebenfalls als Pufferung der Meerestemperatur begreifen, kommen noch einige 10^X Tera KJoule hinzu.
Nicht zu vergessen: die kalbenden Gletscher Grönlands, aber das hatte ich hier schon einmal berechnet.
Ach ja: In einem der Links im Vorkommentar wird noch von ausgasendem Methan berichtet eine wahrlich fieberhafte Vorstellung.
Nun ja, wie dem auch sei Sehen die Zahlen oben nicht ganz anders aus als die simplen 7%? Und wenn wir die Flutkatastrophen der letzten zwei oder drei Jahre Revue passieren lassen wissen wir, was die Meere über Verdunstungskälte alles abpuffern. Das wird sich nicht ad infinitum fortsetzen das System ist schon auf dem Weg in ein neues Gleichgewicht, denn etwas anderes ist der Klimawandel - in thermodynamischen Kategorien gedacht nicht: Das System reagiert auf den verstärkten Eintrag von Treibhausgasen und der damit einher kommenden zusätzlichen IR-Strahlung mit der Pufferung durch Wasserverdunstung. Math. gesehen eine Wendepunktsfunktion mit stabilem Grenzwert: Temperaturkonvergenz.
Kuni
Ja, ja ...
to swagger = schwadronieren ... wahrlich richtig
Uns mit einem Taschenrechner können wir wohl nicht umgehen?
Haben wir denn ein Grundwissen in Nat.-Wissenschften?
Schon mal etwas von Thermodynamik gehört?
und dies?
www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,594215,00.html
oder dies?
www.weltderphysik.de/de/4245.php?ni=906
oder dies?
http://mc.cellmp.de/op/focus/wnw/ct/-X/artikel/wissen-klimawandel-344675/939020/95817/?cat=2
Aber natürlich habe ALLE unrecht ,,, weiter schwadronieren empfiehlt ...
Kuni
die Zweifler nehmen mal wieder das Heft in die Hand und werfen mit populistischen Zahlen um sich ... sie verstehen einfach nicht, was das alles bedeutet, wie Politiker: die wissen auch alles, verstehen aber kaum etwas.
Die Fülle des Zahlenmaterials ist in den letzten Jahren enorm gewachsen uind der Vorschlag, aus früheren Jahren die Daten abzugleichen einfach Quatsch: es gibt aus den Jahren vor 1990 kaum Zahlenmaterial, das einer stringenten Auswertung zugänglich ist.
Es gab vor 1990 kaum Sateliten, die sich ausschließlich um Klimadaten bemühten und die Daten der Militärsateliten waren nicht frei zugänglich. Sollten die Berufszweifler sich einmal dazu durchringen können, einen Taschenrechner zur Hand zu nehmen, einige Tabellen zu bemühen (z.B. die Verdampfungsethalpie von Wasser zu ergründen) und in ein paar einfachen Formeln (Wiki) allgemein verfügbare und zweifelsfrei erwiesene Physikalische Konstanten einzusetzen, kämen sie einem Verständnis vielleicht näher ... Aber vielleicht wähnen sie auch, sich verrechnet zu haben oder sind einfach gar nicht in der Lage etwas zu berechnen (JA ... genau das meine ich) und schwadronieren hier, werfen mit intellektuelle Halbgarheiten um sich.
Und dass es wieder stark abkühlt, möglicherweise auf eine neue Eiszeit zugeht, erkennt man klar uns überdeutlich daran, dass von den wärmsten 10 Jahren seit der Wetteraufzeichnung (1906) 7 in das neue Jahrtausend gefallen sind ... aber vielleicht habe ich ja einiges überhaupt nicht verstanden ... mutmaßt
Kuni
Irgendwo auf der Welt dürfte es immer zu heiss, zu kalt, zu nass, zu trocken, etc. sein. Vielleicht sollte man einfach mal die Daten des Jahres 1976 (willkürlich gewählt) heranziehen und dieses Jahr ähnlich akribisch untersuchen. Dann war es vielleicht in der Türkei besonders heiss und in Norwegen besonders kalt.
Und auch eine Abweichung des Regens von 7 % vom langjährigen Mittel erscheint nicht dramatisch, solange die Standardabweichung um dieses Mittel nicht genannt wird.
Reporter wissen manchmal nicht das Koren vom Kaff zu trennen.
Der Temperatur-Durchschnitt 2008 liegt bei 9,8 Grad. In Deutschland
Spiegel-Online hält mit 14,32 Grad dagegen. Weltweit
"Am heißesten wurde es in Heidelberg, Berlin-Alexanderplatz und Stuttgart-Neckartal mit jeweils 12 Grad" - also doch !! oder nicht ?? "Durchschnitt ueber 12Monate"
denn: "Der Temperaturrekord von 35,6 Grad ist Düsseldorf-Benrath allerdings nicht mehr zu nehmen." "Absolutes Maximum an einem Tag"
zwar habe ich die Meteodaten nicht vor mir liegen, aber ich meine so die Zahlen richtig zu interpretieren..
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