Es ist bislang kein Impfstoff für Menschen zugelassen. Verschiedene Arbeitsgruppen arbeiten zwar an Vakzinen, aber ob bisher entwickelte Mittel tatsächlich gegen das H5N1 wirken, ist noch nicht klar.
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Auch ist die Herstellung eines Impfstoffes in größerem Rahmen erst dann sinnvoll, wenn bekannt ist, welcher Virus eine Pandemie auslöst. Man nimmt an, dass dies nicht durch H5N1 in seiner jetzigen Form geschehen wird. Und gegen eine veränderte Form hilft ein auf H5N1 zugeschnittener Impfstoff möglicherweise nicht.
Deshalb ist geplant, dass so genannte prototypische Impfstoffe zugelassen werden sollen. Auf dieser Basis könnte im Falle einer Pandemie der eigentliche Impfstoff dann schneller entwickelt werden. Trotzdem würde es mehrere Monate dauern, bis ein wirksames Vakzin vorliegt.
Um ein gleichzeitiges Auftreten von Grippe- und Vogelgrippe-Viren möglichst zu verhindern, kann die normale Grippe-Impfung für Risikogruppen (Personen mit engem Kontakt zu Geflügel und Wildvögeln) sinnvoll sein. Denn: Es besteht die Gefahr, dass in Personen, die sich mit beiden Viren-Typen infiziert haben, neue Viren entstehen, die die Übertragbarkeit des normalen Grippe-Virus von Mensch zu Mensch mit den tödlichen Eigenschaften des H5N1-Virus kombinieren. Sollte dies geschehen, besteht die Gefahr einer Pandemie. Die Impfung von Geflügel ist umstritten. In Deutschland ist sie sogar verboten.
Demonstrationen in Hamburg