Mit Hubble haben Astronomen das Alter des Universums bestimmt, zum ersten Mal die Atmosphäre eines Planeten bei einem anderen Stern untersucht und in den Tiefen des Weltraums die ersten Galaxien nach dem Urknall aufgespürt. Ohne den störenden Einfluss der Erdatmosphäre konnte das Omnibus-große Weltraumteleskop viele Beobachtungen machen, die so vom Erdboden aus nicht möglich gewesen wären.

"Natürlich hat die Astronomie insgesamt Fortschritte gemacht, und es gibt auch viele Dinge, die wir mit erdgebundenen Teleskopen, aber nicht mit Hubble untersuchen können", sagt Christensen. "Aber es ist nicht übertrieben zu sagen, dass Hubble unser Wissen über das Universum umgekrempelt hat."

Im Bild: Die relativ junge, nur wenige Millionen Jahre alte Sternengruppe R136 im sogenannten Tarantelnebel.

Bild: dpa 24. April 2015, 13:402015-04-24 13:40:38 © SZ.de/dpa/AFP/Reuters/mahu