Ein hoher Intelligenzquotient führt nicht automatisch zu materiellem Reichtum. Und Klugheit schützt auch nicht davor, in finanzielle Schwierigkeiten zu geraten.
Menschen mit einem höheren Intelligenzquotienten bringen es nicht automatisch zu mehr materiellem Reichtum als andere. Das ist das Ergebnis einer breit angelegten Untersuchung aus den USA.
Immer noch schlauer als die Panzerknacker. Die reichste Ente der Welt, Dagobert Duck. (© Foto: AP)
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"Menschen werden nicht reich, weil sie klug sind", fasste Jay Zagorsky von der Ohio State University die Studie zusammen. "Umgekehrt schützt Klugheit nicht davor, in finanzielle Schwierigkeiten zu geraten", betonte der Wissenschaftler.
Seit 1979 waren dazu mehr als 7400 US-Bürger regelmäßig befragt worden. Ein hoher IQ steht demnach in keinem Zusammenhang zum Wohlstand eines Menschen.
Die Studie, die in der Fachzeitschrift Intelligence, doi:10.1016/j.intell.2007.02.003 ) veröffentlicht wurde, bestätigt frühere Ergebnisse, denen zufolge Menschen mit einem überdurchschnittlich hohen Intelligenzquotienten zwar tendenziell höhere Gehälter bekommen.
Aber ob man es zu etwas bringt oder sein Leben lang mit gesperrten Kreditkarten, Pleiten und unbezahlten Rechnungen zu kämpfen hat, ist nach Angaben der Forscher völlig unabhängig davon, ob man minderbegabt, durchschnittlich intelligent oder ein Überflieger ist.
(AFP)
DFB-Elf vor der Europameisterschaft
Menschen haben häufig auch andere Lebensideale. Hier steht der materielle Aspekt nicht unbedingt immer im Vordergrund. Das große Geld (selbst erarbeitet) kommt aber nur zu dem der sich wirklich intensiv darum bemüht und dem Streben nach Geld alles andere unterordnet. Die Intelligenz hat hier in der Regel nur wenig Einfluss. Schläue und eine Portion Durchsetzungsvermögen (sprich Rücksichtslosigkeit) sind wohl viel wichtiger.
Das Intelligenz nicht gleich mit Erfolg einhergeht ist doch mehr als logisch. Intelligente MEnschen ruhen sich allzu oft auf ihrer Intelligenz aus. Oft lieden sie unter Antriebsschwäche. Denn man erreicht schon seit der Kindheit alles, ohne sich wirklich anstrengen zu müssen. Schon in der Schule erreicht man als fauler aber intelligenter MEnsch gute Noten. Dumme - bzw. politisch korrekt ausgedrückt: weniger intelligente Menschen - wissen, dass sie einen "Mangel" haben und darum mehr Arbeit investieren müssen, um etwas zu errecihen. Dadurch, dass sich die Nachfrage in dieser Gesellschaft von Intelligenz zum Arbeitstier verschiebt, haben diese fleissigen Menschen dann auch mehr Erfolg. Antriebsstärke und beruflicher Erfolg hängen maßgeblich zusammen. Intelligenz kann nicht nur Segen, sondern auch Fluch sein. Nur wenn intelligente Menschen demtentsprechen gefördert und ziegerichtet beeinflusst werden, werden sie auch Großes vollbringen. Ansonsten verlieren sie sich zu oft in Details, in zu vielen Interessen, Themen und Theorien. Durchschnittliche Intelligenz verbunden mit Antriebsstärke sind heutzutage wohl die beste Voraussetzung für Erfolg. Erfolgsrezept: Fleissig arbeiten, keine Widerworte geben, immer schön zur Brown Noise werden, Bildzeitung lesen und Deutschland sucht den Superaffen bzw. nächstes Topfmodell schauen - damit man sich am nächsten Tag auch schön mit den Kollegen darüber unterhalten kann, wer am besten singt bzw. aussieht. So stimmt dann auch die soziale, kommunikative Komponente und der Erfolg ist vorgezeichnet. Wirklich intelligente Menschen haben es schon nicht leicht...
Mich überrascht das Ergebnis der Studie überhaupt nicht !
Obwohl beides mit "G" beginnt....."Geld" muß nicht mit "Geist" einher gehen..!
Zugegeben: "Geist" könnte zwar zu "Geld" leichter verhelfen....aber auch da steckt oft der "Teufel im Detail"......
Ich glaube mehr , daß der "feste Wille", es zu "Geld" zu bringen, ausschlaggebender ist, als der "Geist".
Beharrlichkeit - also "dranbleiben" zahlt sich aus.....!
"Geist" ist ein "innerer Wert", der von unserem heutigen fremdbestimmten Denken (haste was, dann biste was..!) dominiert wird....und "äußere Werte" nun mal nicht auf "Hochglanz" bringt !........Wie schade aber auch..!?