Bis 2050 wird sich allein die afrikanische Bevölkerung auf zwei Milliarden verdoppeln. Dann werden insgesamt 9,2 Milliarden Menschen auf der Erde leben.
Bis zum Jahr 2050 wird sich die Zahl der in Afrika lebenden Menschen von heute 965 Millionen Menschen auf rund zwei Milliarden mehr als verdoppeln.
Die Weltbevölkerung wird bis 2050 auf mehr als neun Milliarden Menschen anwachsen. (© Foto: dpa)
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Anlässlich des Weltbevölkerungstags am 11. Juli wies die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung in Hannover darauf hin, dass jedes Jahr auf der Erde 78 Millionen Menschen mehr leben. Heute sind es rund 6,7 Milliarden. Bis zum Jahr 2050 werden es rund 9,2 Milliarden sein.
"Das Bevölkerungswachstum findet zukünftig ausschließlich in den Entwicklungsländern statt", erklärte Stiftungsgeschäftsführer Jörg Maas.
Während in den Industrieländern die Zahl der Menschen bei etwa 1,25 Milliarden stagniere, werde die Bevölkerung in den Entwicklungsländern bis 2050 von 5,45 auf 7,95 Milliarden wachsen. Besonders hoch ist das Wachstumspotenzial in Afrika.
"Um die Geburtenrate zu senken und die Lebensqualität in den Entwicklungsländern zu verbessern, muss dringend mehr in Familienprojekte investiert werden", forderte Maas. Mit 2,9 Milliarden Euro lasse sich zum Beispiel für 200 Millionen Frauen der Zugang zu Verhütungsmitteln finanzieren. So könne das Bevölkerungswachstum verlangsamt werden.
Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul forderte, für Frauen müsse der Zugang zu Information, Aufklärung und Gesundheitsversorgung deutlich verbessert werden. Dazu müssten endlich auch die Männer ihren Teil beitragen.
Deshalb sei das Motto des diesjährigen Weltbevölkerungstags "Männer als Partner" das richtige Signal zum richtigen Zeitpunkt. Trotz aller Fortschritte sterbe noch immer mehr als eine halbe Million Frauen jährlich bei Geburten und unsicheren Schwangerschaftsabbrüchen in den Entwicklungsländern.
(AP)
Linke-Vize-Chefin Wawzyniak
Ich finde Ihr Beitrag interessant. Sie bestätigen allerdings, was ich im Prinzip mir denke. Der Kontinent wird ohne Anstrengung, das nicht schaffen, 2 Milliarden Menschen zu versorgen. Gerade wegen der aufgelisteten Schwierigkeiten oder Probleme, ist ein (mathematisch auch nicht brgründbar) Ding der Unmöglichkeiten, dass sich die Bevölkerung dort innerhalb von 40 Jahre verdoppelt. Auf der anderen Seite, will ich trotzdem darauf aufmerksam machen, dass Hierzulande nur "die dunkelsten Seiten" des Kontinents gezeigt werden, und extrem negativ über ihn berichtet wird. Sollte es tatsächlich so sein, dass eine Bevölkerungsexplosion zu "befürchten" ist, dann muss es ja Fortschritte geben, die man hier einfach ignorieren oder akzeptieren will. Es ist nun mal eine Tatsache, dass Afrika ein Kontinent mit über 50 Länder ist, und indem überwiegenden Teil wird nicht gehungert oder gemordert, wie hier gerne verallgemeinert wird. Fast alle afrikanische Länder erleben seit einigen Jahren (das wird von internationalen Organisation bestätigt) wirtschaftliche Erfolge (ist immer noch nicht ausreichend) und positive politsiche Umbrüche. Gehen Sie mal auf die Homepage der Konkurrenz (die Welt), Sie werden erstaunt sein, was über Afrika dort geschrieben wird. Eigentlich will ich sagen, es ist nicht immer alles für bare Münzen zu nehmen, was über Afrika geschrieben wird. Der Kontinent hat auch seine positive Seiten.
Ein erfreulicher Artikel, wie ich finde. Doch auf welche Quellen beruft sich dieser Artikel denn? Auf simple Hochrechnungen? Der Bevölkerungswachstum ist von zahlreichen komplexen Faktoren abhängig (v.a in Afrika).
Ich bezweifle sehr, dass der afrik. Kontinent 2 mrd Menschen sowohl mit Nahrung, als auch mit Wasser versorgen kann. Es gibt bereits heute riesige Probleme mit der Versorgung, und die führen immer zu Konflikten. Die Sterberate in Afrika ist gegenüber Europa um ein Vielfaches grösser, nicht nur aufgrund von Krankheiten oder Unterversorgung. Kriege, sehr hohe Mordrate, politische Instabilität, örtliche Verwüstung... Faktoren, die einer möglichen Bevölkerungszunahme entgegengerichtet sind.
Hinzu kommt noch, dass die Klimaerwärmung sich vor allem in Afrika verheerend auswirkt. Nicht nur trocknen die heute nutzbaren Anbauflächen aus, sondern aufgrund des wachsenden Wassermangels schwinden auch ihre Bewässerungsmöglichkeiten. Von möglichen Kriegen ums Wasser brauche ich erst gar nicht zu sprechen.
@Messamena,
Da haben sie ein wahres Wort gesprochen.
Aber, der heute führenden Schicht , den heute Verantwortlichen für Politik und
Gesellschaft , das nahe zubringen,einen vernünftigen mMttelweg beizubringen, dürfte schwieriger sein, als einem Esel das sprechen zu lernen.
Neben aller Notwendigkeit von Forschung und Entwicklung, sollte mann doch zuerst die vorhandenen Lebensgrundlagen ausgestalten, erst mal das Leben auf der Erde sichern.
Denn, ob das andere gelingt- vor allem wann, darauf kann der heute lebende Mensch nicht warten.
Er braucht heute Nahrung , nicht erst übermorgen..
eEr braucht heute Medikamente, nicht ert morgen...
Er braucht heute Wasser, er kann nicht auf das Wasser vom Mars warten.
Wer morgen genug Wasser haben will, muß sich heute darum kümmern und zwar hier auf dieser Erde!
Die letzte 2 Beiträge gefallen mir sehr gut. Hoffentlich erfährt die öffentlichkeit, dass nicht alles für bare Münze zu nehmen ist, was in der Presse über Afrika geschrieben wird, und der Mensch sollte tatsächlich, statt den Mars begrünen zu wollen, erst hier die Wüsten lebendiger machen und auf erneuerbare Energien setzen, kann nicht so teuer und abendteuerlicher sein als das Weltall bewohnbar zu machen.
Es ist ganz schön Zynisch und abstoßend z.B. diese Babys die man auf diesem Foto sehen kann als "Krebs" oder so zu bezeichnen, der Mensch ist garkein problem für den Planeten es gibt unzählige Trilliarden² große Säugetiere auf dem Planeten. Das einzige problem was wir haben ist das derzeit fortschritt noch mit Raubbau an der Umwelt einhergeht, umso fortschrittlicher ein Land ist umso weniger. Anstatt dauernd dumm daherzuschimpfen und sich in endzeit-stimmung zu suhlen muß man halt auf erneuerbare Energie umstellen, Recyclen, Bäume pflanzen. Dann verträgt der Planet jede beliebige anzahl an Menschen solang wir uns im Gleichgewicht der selben bewegen wie alle anderen Tiere :-) Außerdem haben wir einen großen unterschied zu z.B. Heuschrecken, wir hören uns auf auszubreiten wenn wir Wohlstand erreicht haben. Europa schrumpft.
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