Seit 1895 wird in den USA die Jahrestemperatur bestimmt. Aber niemals war sie so hoch wie 2006. Ursache dafür ist offenbar nicht nur der Klimawandel.

Das vergangene Jahr war das wärmste, das in den USA jemals registriert wurde:

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Die Durchschnittstemperatur lag 2006 bei 12,8 Grad Celsius, wie das National Climatic Data Center (NCDC) mitteilte.

Das sind 1,2 Grad mehr als der bisherige Durchschnitt und 0,04 Grad mehr als 1998, das bislang wärmste Jahr.

Weltweit war 2006 den Experten zufolge das sechst-wärmste Jahr überhaupt.

Im Dezember war das NCDC noch davon ausgegangen, dass 2006 das drittwärmste seit Beginn der Aufzeichnungen in den USA werden würde.

Noch sei unklar, inwieweit durch Treibhausgase verursachter Klimawandel für den Temperaturanstieg verantwortlich sei, hieß es.

Ein Grund könnte auch das El-Nino-Phänomen über dem Pazifik sein. Das NCDC hat Daten aus mehr als 1200 Messstationen in den USA ausgewertet.

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( AP)