Von Christopher Schrader

US-Forscher erwarten dieses Jahr besonders viele Hurrikane: 16 Wirbelstürme, davon fünf Hurrikane der Kategorien 3 bis 5. Das sind etwa doppelt so viele Stürme wie im Schnitt der Jahre 1950 bis 2000.

Die kommenden Monate könnten für Katastrophenhelfer in den USA und der Karibik anstrengend werden.

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Ein Satellitenbild  zeigt den Tropensturm Bonnie über Florida a, 23. Juli 2010. US-Wissenschaftler rechnen mit weiteren 16 Zyklonen, die ebenfalls Namen bekommen. (© AFP/NOAA)

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Der Region steht eine sehr aktive Hurrikansaison bevor. Sturmforscher der Colorado State University haben eine detaillierte Prognose über die Zahl der zu erwartenden Stürme vorgelegt.

Demnach ziehen noch 16 Zyklone auf, die Namen bekommen; zwei hat es bereits gegeben. Neun der 16 erreichen die Stärke von Hurrikanen, fünf werden schwere Hurrikane der Kategorien 3 bis 5. Das sind jeweils etwa doppelt so viele Stürme wie im Durchschnitt der Jahre 1950 bis 2000.

Die Gefahr, dass ein schwerer Hurrikan die Küsten der USA trifft, beziffern die Forscher auf 75 Prozent; zu 49 Prozent zieht ein solcher Wirbelsturm in den Golf von Mexiko, wo Tausende Helfer noch die Folgen der Ölpest bekämpfen.

Die Experten aus Colorado lagen mit ihren Vorhersagen in den vergangenen Jahren recht gut; bei der Zahl der schweren Hurrikane tippten sie meist höchstens um einen daneben.

Ihre Zahlen liegen in den Spannen, die Wetterdienste und die Wetterbehörde Noaa nennen. Bleibt es bei 18 benannten Stürmen, dann genügt Hurrikanbeobachtern die vorgefertigte Liste mit 21 Namen; sie müssten noch Colin bis Shary benutzen. Erst einmal - 2005, als Katrina New Orleans verwüstete - mussten Meteorologen nach Wilma auf griechische Buchstaben ausweichen.cris

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(SZ vom 06.08.2010/mcs)