Das Weltraumteleskop Hubble sendet wieder Bilder zur Erde. Die Reparaturmission der Nasa wurde auf unbestimmte Zeit verschoben.

Nach vierwöchiger Pause sendet Hubble wieder Daten zur Erde. Das Weltraumteleskop arbeite wieder so wie vor dem Ausfall der Datenübertragung am 27. September, teilten die Europäische Raumfahrtagentur Esa und die US-Raumfahrtbehörde Nasa mit.

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Das Teleskop stehe seit Samstag wieder mit der Erde in Verbindung und habe bereits Bilder von zwei zusammenhängenden Galaxien gesendet. Eine für Februar 2009 geplante Reparaturmission der US-Raumfähre Atlantis zu dem Weltraumteleskop wurde derweil auf unbestimmte Zeit verschoben.

Die Instrumente von Hubble hatten sich Ende September automatisch ausgeschaltet, nachdem ein Problem an dem Bauteil aufgetreten war, das die im Weltall gesammelten Daten formatiert und zur Erde überträgt. Nun wurde das Notfallsystem des Telekops erfolgreich gestartet, welches seit Inbetriebnahme von Hubble vor 18 Jahren noch nie getestet worden war.

Eine zuletzt für kommenden Februar geplante Shuttle-Mission zu Reparaturarbeiten an Hubble verschob die Nasa unterdessen auf unbestimmte Zeit. Die Wissenschaftler hätten inzwischen genügend Daten gesammelt um zu erkennen, dass ein Ersatzteil für die ausgefallene Übertragungseinheit des Teleskops nicht rechtzeitig bereitstehen könne, sagte Nasa-Experte Jon Morse.

Mit dem Reparatureinsatz soll Hubble bis mindestens 2013 weiter arbeitsfähig gemacht werden, wenn das James Webb Space Telescope als Nachfolger ins All gebracht werden soll.

Die Aufnahmen des 1990 ins All gebrachten Hubble haben geholfen, das Alter und die Herkunft des Universums besser zu verstehen, weit entfernte Supernovas zu beobachten und Körper außerhalb des Sonnensystems zu entdecken und zu untersuchen.

Gleichzeitig mit der Verschiebung der Hubble-Reparaturmission gab die Nasa den nächsten Shuttle-Start bekannt. Am 14. November soll die Raumfähre Endeavour von Cape Canaveral aus ins All fliegen und 6577 Kilogramm Verpflegung und Ausrüstungsgegenstände zur Internationalen Raumstation ISS bringen.

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(AFP/mcs)