18.400 Todesopfer in etwa 200 Ländern lautet die Bilanz der Schweinegrippe. Nun ist sie offiziell keine Pandemie mehr.
Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Schweinegrippe-Pandemie für beendet erklärt. Das neue H1N1-Virus habe inzwischen einen Großteil seines ursprünglichen Gefahrenpotenzials eingebüßt, sagte WHO-Chefin Margaret Chan am Dienstag in einer Telefonkonferenz in Genf. "Wir kommen nun in eine Phase nach der Pandemie." Zuvor hatte eine Wissenschaftler-Gruppe die Herabstufung der Schweinegrippe vom höchsten Warnniveau empfohlen.
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Seit dem Ausbruch der Seuche im Frühjahr 2009 fielen dem Erreger nach WHO- Angaben mehr als 18.400 Menschen in etwa 200 Ländern zum Opfer. Ein 15-köpfiger "Notfall-Ausschuss" der Genfer UN-Behörde hatte sich für die Neueinstufung entschieden. Vermehrte Ausbrüche der Grippe außerhalb der normalen Saison würden derzeit nicht mehr beobachtet, sagte Chan zur Begründung.
Das H1N1-Virus hatte sich Anfang vergangenen Jahres zunächst vor allem in Mexiko und in den USA rasant ausgebreitet. Im Juni stufte die WHO die Seuche als eine globale Pandemie ein. Aus Sicht Chans verlief die Schweinegrippe insgesamt glimpflich. Es hätte sehr viel schlimmer kommen können, meinte die WHO-Chefin. "Dieses Mal hat uns schlichtweg viel Glück geholfen. Das Virus mutierte während der Pandemie nicht in zu einer tödlicheren Form."
Der Umgang der Weltorganisation mit der Schweinegrippe war auf heftige Kritik gestoßen. So hieß es, die WHO habe überzogen reagiert, da das Ausmaß weitaus geringer war als zunächst angenommen. Inzwischen haben nicht nur die WHO selbst, sondern auch Experten diese Vorwürfe als nicht stichhaltig zurückgewiesen. Chans Sonderberater Keiji Fukuda trat am Dienstag erneut Vorwürfen entgegen, wonach viele WHO-Mitgliedstaaten durch verschiedene Pandemie-Definitionen aus Genf verunsichert worden seien. "Es gibt drei zentrale Dokumente, in denen die WHO Richtlinien zur Vorbeugung gegen Pandemien vorgeschlagen hat", erklärte er.
Von der ersten Fassung 1999 über die zweite (2005) und dritte (2009) Version hätten sich "Beschreibungen" einzelner Grippe-"Phasen" womöglich geändert. Fukuda räumte ein, dass dies Verwirrung ausgelöst haben könnte. Fukuda warnte eindringlich vor einer Verharmlosung des H1N1- Erregers. "Man kann sagen, dass die Länder auf der nördlichen Halbkugel das Gefühl haben, dass es jetzt vorbei ist. Aber auf der südlichen Halbkugel gibt es viele Diskussionen." Alle WHO-Staaten müssten wachsam bleiben: "Obwohl wir ein Ende der Pandemie haben, ist das Virus immer noch da."
In Deutschland gab es vom Herbst 2009 bis August 2010 über 226 000 gemeldete Schweinegrippe-Fälle. 258 der Patienten starben nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI). Die meisten Fälle gab es im Herbst und Winter 2009. Die wahre Zahl der Infektionen schätzen Experten um ein Vielfaches höher. Die Impfquote in Deutschland lag bei nur etwa 8 Prozent. Die neue saisonale Grippeimpfung im Herbst umfasst auch eine Komponente gegen die Schweinegrippe. Eine Extra-Impfung gegen Schweinegrippe ist deshalb laut RKI nicht mehr nötig. Auch wer sich gegen Schweinegrippe impfen ließ, sollte sich die neue Schutzimpfung geben lassen. Denn in diesem Winter werden wahrscheinlich mehrere Grippeviren zirkulieren.
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(dpa/beu)
Ägyptischer Aktivist in Deutschland
Na endlich kann ich wieder nach draußen gehen! Wie viel hat die Pharmaindustrie an der Schweinegrippe verdient?
Den Zahlen (285 Tote) des Robert Koch Instituts kann man auch deshalb nicht recht trauen, weil nicht ausgewiesen ist, welche schweren Vorerkrankungen diese Leute hatten. Dass letztendlich die sogenannte Schweinegrippe dafür verantwortlich war, wird dem Betrachter suggeriert.
Im übrigen liegen laut Frontal 21 jetzt Impfdosen in hunderten Millionenwerten in den Kühlschränken, die keiner mehr haben will. Das Ablaufdatum dieser Dosen ist Ende des Jahres 2011. Dann ist endgültig das Geld der Steuerzahler im Schornstein, was uns letztlich die amerikanische Gesundheitsbehörde mit ihrem Mess- und Überwachungswahn eingebrockt hat. Seit 9/11 spinnen dort einige sehr bis hoch in die Verwaltungsspitzen, die meinen technisch müsse man alles in den Griff bekommen.
... muss man wissen, dass das Robert Koch Institut in vorausgehenden Wintern teils 30 000 Grippe-Tote verzeichnete.
Zwar steht nicht beim Artikel, wer ihn geschrieben hat, da er aber nur die halbe Wahrheit erzählt, und jede Kritik an der Ständigen Impfkommission des Robert Koch Institutes vermeidet, eine Kommission, die bei Insidern schon lange in der Kritik steht, weil die Mitarbeiter auch von der Pharmaindustrie bezahlt werden, schätze ich der Artikel ist von der dpa, die sich hier wieder mal über den Umweg der Ständigen Impfkommission zum Presseorgan der Pharmaindustrie machen ließ.
Qualitätspresse, wie sei leibt und lebt.