Die Zahl der weltweiten Schweinegrippe-Erkrankungen steigt weiter. Erstmals ist das chinesische Festland betroffen. In Bayern ist eine weitere Frau erkrankt.
Die weltweite Zahl der Erkrankungen an Schweinegrippe ist zum Wochenauftakt auf 5132 gestiegen. Wie das EU- Zentrum für Seuchenbekämpfung am Montag in Stockholm mitteilte, wurde knapp die Hälfte aller Fälle mit 2532 Kranken aus den USA gemeldet.
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In Mexiko waren 2062 Fälle registriert. Dort sind bisher 48 Menschen an den Folgen des Virus gestorben, während es in den USA drei Todesfälle und in Kanada und Costa Rica jeweils einen gab. In Europa stieg der Zahl der Kranken auf 196.
In Deutschland wurde am Montag der zwölfte Fall von Schweinegrippe bestätigt. Eine 27-jährige Frau aus Bayern sei erkrankt, teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) mit. Die Frau hatte in einem mexikanischen Krankenhaus Patienten mit Atemwegssymptomen behandelt, hieß es. Es müsse mit weiteren Erkrankungen gerechnet werden.
Nach Angaben des RKI führte das Virus bei keinem der Infizierten zu "schweren Verläufen". "Es geht allen soweit gut", sagte eine RKI-Sprecherin. Für die Bevölkerung bestehe nach wie vor keine "allgemeine Gefährdung". Entwarnung könne jedoch nicht gegeben werden.
Mittlerweile hat die Schweinegrippe das chinesische Festland erreicht: Das Virus wurde bei einem 30-jährigen Studenten nachgewiesen, wie das Seuchenkontrollzentrum in Peking am Montag mitteilte. Der Student kehrte am Donnerstag von einer USA-Reise nach China zurück. Sein Zustand wurde als stabil beschrieben. Zuvor war bereits ein erster Fall der Schweinegrippe in Hongkong gemeldet worden.
In den USA ist die Verbreitung der Schweinegrippe nicht zu stoppen. Allein am Sonntag seien fast 300 neue Fälle bestätigt worden, teilte das Seuchenkontrollzentrum CDC in Washington mit.
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(AP/AFP/dpa/beu)
(Verbot grenzüberschreitender Tiertransporte und der entsetzlichen Massentierhaltungen, wo sich durch den permanten Streß, die hochbelastete Stall-"Luft" sowie die Massierung zigtausender armer Tiere auf engstem Raum Seuchen aller Art in Windeseile verbreiten können), sucht die Pharmaindustrie, unterstützt von hörigen Politikern und Medien, wiederum nach milliardenschweren neuen Profitquellen.
Das Leid der Leute, die an den Schweinegrippemeldungen leiden, ist aber viel größer. Bitte die auch zählen !
Na endlich ist pünktlich zum Wochenauftakt etwas vermeldbar gestiegen.
"Über 5000 Menschen leiden an Schweinegrippe"
Oder ist der Virus jetzt auch schon chronisch?