Für manche Äußerungen reicht auch der Zeigefinger: Die Geste kommt im Gehirn genau dort an, wo auch Verbales verarbeitet wird.
Gesten verarbeitet das menschliche Gehirn offenbar in denselben Regionen wie Sprache. Ein Team amerikanischer Forscher hat Versuchspersonen in einem Tomographen 120 verschiedene kurze Videosequenzen vorgeführt.
Gehen Hand in Hand: Gesten und Wörter. (© Foto: dpa)
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Eine Schauspielerin schraubte darin zum Beispiel pantomimisch ein Glas auf oder legte den Finger auf die Lippen, um damit um Ruhe zu bitten. Bei den Probanden waren zwei Hirnregionen an der linken Kopfseite aktiv, die als Sprachzentren bekannt sind, die Broca- und Wernicke-Regionen.
Sie reagierten auch bei Kontrollmessungen, als die Schauspielerin den Inhalt ihrer Gesten in Wörter kleidete (PNAS, online). Offenbar spielte es keine Rolle, dass Gesten von den Augen, Wörter aber von den Ohren aufgenommen werden. Die Forscher vermuten, dass solche bedeutungsvollen Gesten bei fernen Vorfahren des Menschen erste Vorläufer der heutigen Sprache waren.
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(SZ vom 10.11.2009/cris/kvg)
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Linke-Vize-Chefin Wawzyniak
Sarkozy mit dem rechten Zeigefinger auf der rechten Denkhälfte - seit Millionen von Jahren alles klar.
...nach der prä-historischen Bedeutung des "Stinkefingers"...