Bedrohte Artenvielfalt
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Der Perlmuttfalter ist vom Aussterben bedroht. (© Foto: dpa)
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Die Biodiversität ändere sich schneller als je zuvor in der Menschheitsgeschichte, berichtet die Unep. Arten sterben massenhaft aus, aber auch der Import von sogenannten invasiven Arten ist ein wachsendes Problem.
Amerikanische Schiffe haben im Jahr 1982 zum Beispiel versehentlich eine Quallenart ins Schwarze Meer eingeschleppt, die dort mittlerweile das marine Ökosystem übernommen hat und die Fischgründe zerstört.
Durch den wachsenden Nahrungsbedarf der Menschheit hat sich zudem die Intensität der Landwirtschaft verstärkt. Es werden mehr Chemikalien, Energie und Wasser verbraucht als jemals zuvor.
Immer mehr Natur wird in Nutzfläche verwandelt. So wird der Lebensraum der dort heimischen Tier- und Pflanzenarten zerstört. Ihnen bleibt nur noch Platz in einer immerhin wachsenden Zahl von Naturschutzgebieten.
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- WHO-Studie Tod durch Umweltverschmutzung 13.06.2007
- Klimawandel Droht das nächste Massensterben? 24.10.2007
- Rote Liste 2007 "Das Artensterben eskaliert" 13.09.2007
(SZ vom 26.10.2007)
Dieser Artikel sollte auf die Titelseite und nicht irgendwo im Hintergrund verschwinden. Während sich viele Leser Themen wie "Pendlerpauschale" und "Mehrwertsteuererhöhung" widmen, scheinen diese Meldungen ignoriert zu werden. Vielleicht machen sie auch ohnmächtig in Anbetracht der Hilflosigkeit.
Die großen und wirklichen Probleme der Zukunft werden aber definitiv in diesem Artikel angesprochen. Hinzu kämen noch die Verknappung der Energie- und Rohstoffressourcen sowie die Vermüllung der Weltmeere.
Zur Ernährung sei nur angemerkt, dass dieser Planet ohne große Probleme 12 Milliarden Menschen ernähren könnte (derzeit leben ca. 6,8 Milliarden Menschen). Die Hungersnöte werden vor allem durch den hohen Fleischkonsum in den westlichen "zivilisierten" Kulturen verursacht.
In Brasilien sind 25% in akuter Hungersnot (entspricht 45 Mio Menschen!).
Gleichzeitig ist Brasilien der größte Sojaexporteur der Welt und zählt zu den reichsten Agrarländern.
Europa importiert 90% Soja für Masttierfütterung aus übersee.
Die eignen Flächen dienen immer mehr dem Mais- und Weizenanbau zur Stromerzeugung.
Geplant sind für Brasilien auch Zuckerrohranbau für die Herstellung von Bioethanol, der kostengünstig unsere PS-Boliden antreiben soll!
1 m2 Regenwald ist für 1 Eurocent zu erwerben!